Hochbau hinkt nach

Beträchtliche Rückgänge von Jänner bis Dezember 2007

Klagenfurt (OTS) - Sorge bereitet der Kärntner Bauwirtschaft die Entwicklung im Hochbau. Laut heute bekannt gewordener Statistik der KMU-Forschung Austria verzeichnet der Hochbau Kärnten im Jahr 2007 einen Rückgang von 4,2 Prozent. "So sehr die positiven Meldungen über den Tiefbau zutreffen mögen ( +27,7 %), so sehr treten wir vor allem im Wohnungs-und Siedlungsbau auf der Stelle", erklärt Spartenobmann Stefan Hasse. Eine Ursache, so Hasse, waren unvorhergesehene Verzögerungen in der Auftragsvergabe aufgrund von Verfahrensproblemen in Bauverfahren.

Die Stagnation führt Hasse weiters auf die Systemumstellung in der Wohnbau-förderung zurück. Vor allem die Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften leiden unter der Konzentration der Landesmittel auf den Mietwohnungsbereich. "Das Budget der Wohnbauförderung zunehmend für andere Zwecke eingesetzt, steht für Hasse fest."Es stehen also weniger Mittel für neue Wohnbauprojekte zur Verfügung. Das geht an die Bauunternehmen und an den dort beschäftigten Mitarbeitern nicht spurlos vorüber", schließt Hasse.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Georg Lamp
Tel:0590904 100

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WKK0001