Tor! Ein Gespräch mit Beppo Mauhart & Jürgen Weishäupl.

Anläßlich der Ausstellung "herz:rasen" sprachen sie über die historische Entwicklung der Fußball EM 08 und das Kulturprogramm.

Wien (OTS) - CoCuA: Herr Mauhart, ihr Lebenslauf ist lange und umfangreich: Sie waren u.a. über einen weite Zeitraum Chef des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB), sind seit einigen Jahren Präsident der Wirtschaftsinitiative Neues Künstlerhaus (WINK) und aktuell Vorstandsmitglied des Vereins "2008 - Österreich am Ball". Die Fußball Europameisterschaft 08 wird Österreich und der Schweiz im Juni viel internationale Aufmerksamkeit bescheren. In welcher Form und seit wann laufen die Vorbereitungen zu diesem Ereignis?

Beppo Mauhart:Ich war tatsächlich über 18 Jahre hindurch Präsident des ÖFB und wenn Sie so wollen, könnte man dies bereits zur Periode der Vorbereitungen zählen. Um Österreich zu neuen, zeitgemäßen und international bespielbaren Stadien zu bringen, sah ich in der damaligen Situation keine andere Wahl als eine Bewerbung um die Fußball EM anzustreben und mithilfe dieses Projekts eine Rechtfertigung zu schaffen, damit die politischen Verantwortlichen sich bereit erklären, Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Dies war nun schon die dritte Bewerbung, die realisiert wurde, und das Entscheidende war die gemeinsame Initiative mit Ungarn. Die partnerschaftliche Bewerbung mit Ungarn konnten wir zwar nicht erfolgreich abschließen, aber dennoch bin ich überzeugt, dass wir zumindest den Portugiesen sehr geholfen haben. Die damaligen Bewerber waren Spanien, Portugal und eben Österreich-Ungarn, wobei die Spanier von Anfang an als Favoriten galten.

Es waren des weiteren aus der UEFA sehr deutliche Signale zu vernehmen, dass Österreichs Enttäuschung über sein Scheitern bei der Vergabe unbegründet sei, da man doch immerhin durch die sehr gute Bewerbung den Favoriten Spanien vom zweiten Platz verdrängt habe und lediglich Österreichs Partner überfordert gewesen wäre. Da in der Folge niemand anderer außer mir motiviert genug war, es erneut zu versuchen, darf ich wohl in aller Bescheidenheit die nachherige erfolgreiche Bewerbung als meinen Verdienst bezeichnen So kam dann letztendlich die Partnerschaft mit der Schweiz zustande, jenem Land, mit dem wir eigentlich schon vor Ungarn zusammenarbeiten wollten[...]Lesen Sie das ausführliche Interview unter www.connectingculture.at

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