Mölzer: EU muss Bollwerk gegen die Globalisierung sein

Freiheitlicher EU-Abgeordneter zu Finanzministertreffen: Strenge Regeln für Spekulanten und internationale Hochfinanz erforderlich

Wien (OTS) - Die EU dürfe nicht ein Handlager der Globalisierung sein, sondern sie müsse ein Bollwerk gegen die Auswüchse des ungezügelten Neoliberalismus sein, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer anlässlich des heute beginnenden Treffens der EU-Finanzminister in Slowenien. "Die Krise auf den internationalen Finanzmärkten zeigt, dass es nicht mehr so wie bisher weitergehen kann. Eine Bank nach der anderen muss etliche Millionen, wenn nicht sogar Milliarden Euro abschreiben, wie es etwa erst kürzlich bei der Bayerischen Landesbank der Fall war", betonte Mölzer.

In diesem Zusammenhang wies der freiheitliche EU-Mandatar auf die Notwendigkeit von strengen Aufsichtsregeln für die Banken hin: "In den letzten Jahren herrschte auf den internationalen Finanzmärkten eine Casino-Mentalität, die von der Profitgier der Spekulanten geprägt war. Und nun ist zu befürchten, dass die Allgemeinheit die Zeche zahlen muss, wenn Banken mit Steuergeldern vor dem Zusammenbruch bewahrt werden müssen", kritisierte Mölzer.

Daher seien, so Mölzer, strenge Regeln für Banken und Spekulanten dringend notwendig, um die Bürger, die europaweit unter immer höheren Teuerungsraten stöhnen, vor Belastungen zu schützen. "Die EU hat die Chance zu zeigen, dass sie auch eine soziale Komponente hat. Nicht die Interessen der Spekulanten und der internationalen Hochfinanz dürfen im Mittelpunkt stehen, sondern die Interessen der Bürger", schloss der freiheitliche Europaparlamentarier.

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