Strache: Boote der Wasserpolizei nicht einsatzfähig

Innenminister sagt Unwahrheit

Wien (OTS) - Schwere Vorwürfe gegen Innenminister Platter erhebt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im Zusammenhang mit der Ausrüstung der Wasserpolizei. In einer Anfragebeantwortung hat Platter nämlich behauptet, dass die Wasserpolizei über 17 verkehrstaugliche Motorboote verfüge. Dies entspreche aber nicht den Tatsachen, wie man Zeitungsberichten entnehmen könne. Platter habe ganz offensichtlich die Unwahrheit gesagt oder sei von Beamten in seinem eigenen Ressort getäuscht worden. Beides spreche nicht für seine Qualifizierung als Innenminister.

Gerade im Hinblick auf die Euro 2008 sei es besonders bedenklich, wenn Teile der Exekutive nicht voll einsatzfähig seien. Der Minister habe die Bootsversorgung sicherzustellen, das zähle zu seinen Pflichten, betonte Strache. Platter solle sich daher sofort an die Arbeit machen, sonst mache er sich mitschuldig, wenn es aufgrund der mangelhaften Ausrüstung zu Problemen komme. Es sei wirklich geradezu infam, wie der Innenminister die Exekutive ständig im Regen stehen lasse.

Strache kündigte an, in den nächsten Wochen Posten der Exekutive und insbesondere der Wasserpolizei zu besuchen, um sich vor Ort ein Bild von der Situation im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft machen zu können. Die FPÖ hat in diesem Zusammenhang auch eine weitere parlamentarische Anfrage eingebracht.

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