APA-OTS Politikportalanalyse: Gusenbauer bleibt an der Spitze

Innsbruck / Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich ein Top-30 Ranking der meist genannten PolitikerInnen in den österreichischen Tageszeitungen. In der aktuellen Untersuchungswoche (28. März bis 3. April 2008) stellt Bundeskanzler Alfred Gusenbauer den ersten Platz. Vizekanzler Wilhelm Molterer belegt Rang zwei, auf Rang drei folgt VP-Klubobmann Wolfgang Schüssel.

Bundeskanzler Alfred Gusenbauer bleibt in dieser Woche mit 456 Nennungen auf Platz eins des aktuellen Top-30 Politikerrankings. Gusenbauer stand vor allem rund um die weltweiten Proteste für Tibet im medialen Mittelpunkt. Eine Nichtteilnahme an den Eröffnungsfeierlichkeiten zu den Olympischen Spielen 2008 in China schließt der Kanzler und Sportminister "nicht dezidiert aus". Weiters präsentierte sich Gusenbauer gemeinsam mit Vizekanzler Wilhelm Molterer (Rang zwei, 404 Nennungen) erstmals vor der wöchentlichen Ministerratssitzung im Pressefoyer - und nicht erst im Anschluss an die Arbeitssitzung. Mediale Top-Themen des Vizekanzlers waren die Vermögenszuwachssteuer und Uneinigkeiten über die Rahmenbedingungen der gleichgeschlechtlichen Eheschließung. Während Molterer gegen eine Eheschließung vor dem Standesamt ist, spricht sich Landwirtschaftsminister Josef Pröll (Rang acht, 165 Nennungen) weiterhin für eine standesamtliche Homo-Ehe aus.
Für innerparteiliche Aufregung sorgte zudem die Kritik des früheren ÖVP-Spitzenpolitikers und Ex-EU-Kommissars Franz Fischler an ÖVP-Klubobmann Schüssel (Rang drei, 299 Nennungen). Molterer wies die Rücktrittsforderung an Schüssel zurück und stellte sich demonstrativ hinter seinen Klubobmann: "Er ist ein hervorragender Klubobmann und wird das auch bleiben."

Weiters unter den ersten fünf des aktuellen Top-30 Politikerrankings sind Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (Neueinstieg auf Rang vier mit 269 Nennungen, Top-Themen: Rauchverbot und Förderungen für die Kinderbetreuung) sowie Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (Rang fünf mit 248 Nennungen; Top-Themen:
Anzeige wegen Amtsmissbrauch und mögliche Senkung der Wahlhürde im Kärntner Landtag).

Weitere Neueinstiege in das Top-30 Politikerranking: Doris Bures, SPÖ (Rang neun, 136 Nennungen), Susanne Winter (Rang 13, 109 Nennungen), Josef Martinz, ÖVP (Rang 16, 94 Nennungen), Christoph Leitl, WKÖ (Rang 17, 93 Nennungen), Ursula Plassnik, ÖVP (Rang 19, 89 Nennungen), Norbert Darabos, SPÖ (Rang 22, 79 Nennungen), Peter Pilz, Grüne und Elisabeth Zanon, ÖVP (beide Rang 23, jeweils 75 Nennungen), Christoph Matznetter, SPÖ (Rang 26, 68 Nennungen), Maria Berger, SPÖ (Rang 27, 65 Nennungen), Christine Marek, ÖVP (Rang 29, 61 Nennungen) und Wolfgang Sobotka, ÖVP (Rang 30, 59 Nennungen).

Diese Woche finden sich 14 PolitikerInnen der ÖVP und acht der SPÖ im Ranking. Das BZÖ kann sich mit drei Vertretern positionieren, FPÖ und Grüne mit je einem. Außerdem unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer, der Tiroler Arbeiterkammerchef Fritz Dinkhauser und Christoph Leitl von der Wirtschaftskammer.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal http://www.politikportal.at/ kostenlos abrufbar.

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