Arbeitszeiten werden in privaten Krankenanstalten eingehalten

Hadschieff begrüßt Novelle zum Krankenanstaltenarbeitszeitgesetz - Ungleichbehandlung soll beseitigt werden

Wien (PWK246) - Die von Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein heute, Freitag, versandte Novelle zum Krankenanstaltenarbeitszeit-Gesetz wird von Seiten der österreichischen Privatspitäler begrüßt, erklärt Mag. Julian Hadschieff, Obmann des Fachverbandes der privaten Gesundheitsbetriebe in der WKÖ.

"In Österreichs Privatspitälern kommt es zu keinen Überschreitungen des Arbeitszeitgesetzes bei Ärzten", betont Hadschieff zu der von Minister Bartenstein geforderten Verschärfung der Strafbestimmungen bei Arbeitszeitüberschreitungen in Spitälern.

"In den privaten Gesundheitsbetrieben werden die Arbeitszeitbestimmungen eingehalten. Dies ist vor allem auch im Interesse der Patienten geboten. Übermüdete Ärzte können nicht mehr erstklassige Arbeit leisten und sind anfälliger für Fehler. Dies muten die privaten Krankenanstalten ihren Patienten nicht zu", erklärt Hadschieff.

Grund für die von der Ärztekammer geforderten Verschärfungen der Strafbestimmungen bei Arbeitszeitüberschreitungen sind Probleme in den öffentlichen Spitälern bei der Einhaltung der Arbeitszeithöchstgrenzen und die mangelnde Strafbarkeit. Aufgrund der hohen Prüfungsintensität der Arbeitsinspektorate im privaten Bereich legen die privaten Gesundheitseinrichtungen seit jeher größten Wert auf die Einhaltung gesetzlicher Arbeitszeitbestimmungen.

Hadschieff begrüßt, dass diese schon lange bestehende Ungleichbehandlung bei Einhaltung bei den Arbeitszeitbestimmungen nun beseitigt werden soll. (hp)

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