"MONITOR": Der Mittelstand wird mobil

KMUs profitieren vom Mobile Business - hohe Anfangskosten als Hürde - immer mehr Anbieter schnüren spezielle KMU-Pakete

Wien (OTS) - Mobile Business ist nicht länger ein elitäres Konzept für Großunternehmen. Immer mehr KMUs entdecken die Möglichkeiten, die ihnen mobile Lösungen bieten, um die Produktivität und Effizienz der Geschäftsprozesse zu steigern sowie die Flexibilität der Mitarbeiter zu erhöhen.

Dafür gebe es hauptsächlich zwei Gründe, schreibt DI Georg Lankmayr, Geschäftsführer des Strategieberaters INSET, im MONITOR:
Als ersten nennt er den steigenden Bedarf an mobilen Office-Lösungen in Dienstleistungsbetrieben, damit deren "Wissensarbeiter" auch von außerhalb auf das Firmennetzwerk zugreifen können und E-Mails, Termine oder Kontakte ständig griffbereit haben. Der zweite Grund ist der vermehrte Einsatz spezieller Geschäftsprozesslösungen, mit denen die Mitarbeiter in Vertrieb bzw. Service unterwegs beispielsweise Zeiten und Leistungen erfassen oder Kundendaten bearbeiten können.

Als die größten Probleme, mit denen KMUs beim Einstieg in die mobile Arbeitswelt konfrontiert sind, nennt Lankmayr die hohen Anfangskosten und die limitierten Unternehmensressourcen. Die Anbieter hätten aber die Zeichen der Zeit erkannt und böten mittlerweile spezielle Lösungen für diese Zielgruppe an. So werden zum Beispiel immer öfter Lizenzen auf Monatsbasis und abhängig von Funktionsumfang und Zahl der User verrechnet. Pakete, die pro Mitarbeiter schon um 20 Euro im Monat erhältlich sind, enthalten in der Regel auch das Hosting der Daten auf externen Servern. Das heißt, zusätzliche Software entfällt, jeder Mitarbeiter des Kunden kann diesen speziellen Dienst über sein mobiles Endgerät nutzen.

Einer der Vorreiter beim Einsatz mobiler Lösungen ist die Bauwirtschaft, in der knapp drei Viertel aller Erlöse von KMUs erzielt werden. Durch die tägliche Anpassung von Roh- und Baustoffpreisen können aktuelle Daten bei Geschäftsverhandlungen von auswärts nur mit BlackBerry & Co abgerufen werden. Neben einer Optimierung von Einkaufs- und Verkaufskonditionen werden in der Regel auch interne Entscheidungsprozesse beschleunigt und die Arbeitsproduktivität gesteigert. Mehr dazu in der April-Ausgabe des MONITOR.

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