Molterer: Vollbeschäftigung ist unser wichtigstes Ziel

Jugendbeschäftigungspaket sichert Ausbildung unserer Jugendlichen - erfreuliche Situation am Arbeitsmarkt

Wien, 02. April 2008 (ÖVP-PD) „Die Vollbeschäftigung ist unser wichtigstes Ziel“, betonte ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer vor dem heutigen Ministerrat. Molterer nahm Stellung zur positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt sowie zum Jugendbeschäftigungspaket, das heute den Ministerrat passiert. Einen Hauptgrund für die erfreuliche Situation am heimischen Arbeitsmarkt sieht Molterer darin, dass sich Österreich in den letzten Jahren in der Europäischen Union massiv nach vorne entwickelt hat. „Wir haben uns einen Wachstumsvorsprung erarbeitet, der auch in einer Situation, wo die Wachstumsraten geringer ausfallen als prognostiziert, absolut gegeben ist. Österreich wird diesen Vorsprung auch verteidigen“, so Molterer. ****

„Mit dem Jugendbeschäftigungspaket können wir für alle Jugendliche in Österreich, die den Willen zur Ausbildung haben, diese Ausbildung sichern“, ist Molterer überzeugt. Das Paket, das gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeitet wurde, enthält u.a. eine Verbesserung des Blum-Bonus sowie ein Modell für überbetriebliche Lehrwerkstätten. „Wenn wir diesen Erfolgsweg weiter schreiten, bin ich überzeugt, dass wir es im Lehrlings-Bereich bzw. am Jugendarbeitsmarkt tatsächlich schaffen, auf Platz eins in der Europäischen Union vorzustoßen. Das ist konkrete Politik, die Antworten gibt für junge Menschen“, so Molterer. Mit dem Paket seien auch einige bisher bestehende Tabus übersprungen worden, verwies Molterer auf die Debatte rund um die Weiterentwicklung des Blum-Bonus und die überbetrieblichen Lehrwerkstätten.

Erfreulich ist für den Vizekanzler insbesondere auch, dass trotz der zuletzt von IHS und Wifo nach unten revidierten Wachstumsprognosen die Arbeitslosigkeit weiter sinkt. „Das ist der entscheidende Punkt. Auf diesem wirtschaftspolitischen Kurs müssen wir auch in den kommenden Monaten bleiben“, betonte Molterer. Dazu gehöre auch „ganz selbstverständlich das Thema der jungen Menschen“, so Molterer, der auf die erfreuliche Lehrlingssituation einging. Derzeit gibt es mit 4.283 Lehrstellensuchenden drei
Prozent weniger und mit 3.616 offenen Lehrstellen um 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr. „Das heißt: Die Lehrlingslücke schließt sich“, sieht der Vizekanzler den Weg der Bundesregierung bestätigt.

Österreich wurde aufgrund des Wachstumsvorsprungs in den letzten Jahren „strukturell erfolgreich im Export“, fuhr Molterer fort. Rund 60 Prozent dessen, was in Österreich erarbeitet wird, wird im Export verkauft. „Durch diese Internationalisierung ist mehr als jeder zweite Arbeitsplatz in Österreich gesichert“, so der Vizekanzler. Die „entscheidende Aufgabe“ sieht er nun darin, diese wirtschaftspolitische Konzeption „weiterhin ganz massiv zu unterstützen, damit die Entwicklung am Arbeitsmarkt auch in einer etwas gedämpfteren Konjunktursituation positiv bleibt. Das ist unser Ziel“, bekräftigte Molterer.

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