FP-Gudenus: Machtlose Lehrer bestätigen explodierende Gewalt an Schulen

Bessere Ausbildung, Aufwertung des Images und mehr Autorität notwendig

Wien, 01-04-2008 (fpd) - Die jüngst veröffentlichte Lehrerumfrage bestätige die unzähligen bekannt gewordenen, aber unterdrückten Gewaltvorfälle in den Schulen, so der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus. Dieses Phänomen könne nun nicht mehr verharmlost und unter den Tisch gekehrt werden! Wer könnte das besser beurteilen, als die Lehrer selbst, die tagtäglich damit konfrontiert sind und der Lage nicht mehr Herr werden, da sie von der Politik im Regen stehen gelassen werden.

Der Einfluss der 68er Ideologie hat bewirkt, dass nunmehr Lehrer nicht mehr als Autoritätspersonen angesehen werden und ihnen auch die Kompetenz zum Durchgreifen genommen wurde, so Gudenus.
Auch die steigende Überfremdung in den Schulklassen stelle die Lehrer vor noch nie da gewesene Probleme. Die Tatsache, dass in vielen Schulklassen die Österreicher an nur mehr einer Hand abzuzählen sind und die Anzahl der nicht deutschsprachigen Schüler schon oft mehr als die Hälfte beträgt, sei neben dem offen ausgetragenen Kampf der Kulturen eine Herausforderung, die man Lehrern auch schwer zumuten kann.

Es sei höchst an der Zeit, wieder mehr in die Qualität der Lehrerausbildung zu investieren und sie auf die neue - meist untragbare Situation - vorzubereiten. Auch sollten Lehrer wieder mit mehr Rechten zum Durchgreifen sowie mit einem besseren und vor allem nicht antiautoritärem Image ausgestattet werden. Das sollte vor allem der Inhalt diverser Schulgipfel sein, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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