SP-Stürzenbecher: G-Ellensohn-Äußerungen zu Videoüberwachung unsachlich

Kostenersparnis durch verhinderte Sachbeschädigungen aufgrund der Videoüberwachung kommt direkt GemeindewohnungsmieterInnen zugute

Wien (SPW-K) - "Stadtrat Ludwig hat bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass die Kosten für die Videoüberwachung in bestimmten Gemeindewohnhausanlagen nicht von deren MieterInnen bezahlt werden müssen, sondern von Wiener Wohnen beglichen werden", stellte Dienstag der Wohnensprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen von Stadtrat Ellensohn von den Grünen fest.

"Die Videoüberwachung bestimmter, genau definierter Bereiche in derzeit acht Gemeindebauten in Form eines Probebetriebes ist datenschutzrechtlich bewilligt und wird von den MieterInnen unterstützt", setzte Stürzenbecher fort. "Allein durch den vorbeugenden Charakter dieser Maßnahmen können, wie erste Überprüfungen bereits ergaben, namhafte Beträge, die vorher zur Beseitigung mutwilliger Beschädigungen aufgewendet werden mussten, eingespart werden. Das kommt den MieterInnen dieser Wohnbauten direkt zugute. Die Befürchtung der Grünen über zu hohe Kostenbelastungen für die MieterInnen durch die Videoüberwachung ist daher unzutreffend", betonte Stürzenbecher.

Nicht zuletzt wies Stürzenbecher darauf hin, dass die von den Grünen geforderte Intensivierung der nachbarschaftlichen Kontakte in den Gemeindewohnhausanlagen längst stattfinde. Dies, so der Mandatar, dokumentierten nicht nur die zahlreichen Veranstaltungen in den Gemeindebauten, sondern auch und vor allem die deutlich verstärkte kommunikative Präsenz der Gebietsbetreuungen. Auch habe Stadtrat Ludwig bereits die Initiative für die Wiedereinführung des Berufsbildes der HausbesorgerInnen ergriffen. Diese hätten, so Stürzenbecher abschließend, bekanntlich auch eine wichtige Funktion hinsichtlich zwischenmenschlicher Beziehungen. (Schluss)

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