Prettner: "Dörfler handelt nicht im Interesse der Frauen!"

Kritik an Blockadepolitik des BZÖ-Kindergartenreferenten - Mehrheit der Frauen will Kind und Karriere vereinbaren

Klagenfurt (SP-KTN) - Entsetzt darüber, dass Kärnten die vom Bund geplante Kinderbetreuungsoffensive ablehnt, zeigte sich heute, Montag, die Familiensprecherin der SPÖ-Kärnten, LAbg. Beate Prettner. "Kärnten ist offenbar nicht bereit, die Betreuung der unter Dreijährigen zu finanzieren", übte Prettner Kritik an der Haltung von Kindergartenreferent Gerhard Dörfler, der sich weigert, den 15-a-Vertrag zu unterschreiben. Dörfler dränge die Frauen förmlich dazu, sich zwischen Kind und Karriere zu entscheiden, "obwohl die Mehrheit der Frauen beides vereinbaren will", sagte Prettner und ergänzte, dass dies auch durch Studien belegt sei.

Es sei unglaublich, dass Dörfler das Geld liegen lasse, doch dies nähre den Verdacht, "dass er kein Gespür für die Bedürfnisse der Frauen hat", betonte die SP-Familiensprecherin ihren Unmut darüber, dass der BZÖ-Referent nicht im Interesse der Kärntnerinnen handelt. Auch die Situation der Tagesmütter werde sich nicht ändern, wenn Kärnten auf die finanziellen Mittel des Bundes verzichte. "Vielleicht geschehen aber doch noch Zeichen und Wunder und Dörfler kommt zur Vernunft", äußerte Prettner ihre Hoffnung auf ein Einlenken, bevor die Frist um Mitternacht endet.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Simone Oblak
Pressesprecherin
SPÖ-Landtagsklub Kärnten
Tel.: 0664/8304499
simone.oblak@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90003