BM Bures enttäuscht die Bundesländer

LHStv. Dörfler: Bei Kinderbetreuungsgipfel in Wien muss Mehrheit der Bundesländer Unterschrift verweigern - Diktat aus Wien nicht akzeptabel für Länder und Familien

Klagenfurt (LPD) - Der heutige Kinderbetreuungsgipfel war kein Erfolg für die Anliegen der Bundesländer. Wie LHStv. Gerhard Dörfler mitteilte, war der kurzfristig einberufene Kinderbetreuungsgipfel in Wien für Kärnten und die Mehrheit der Bundesländer eine maßlose Enttäuschung. Bereits seit Monaten werden ja von Kärnten und den übrigen Bundesländern immer wieder Verhandlungen zur 15a Vereinbarung im Bereich Kinderbetreuung gefordert.

"Bisher hatte Frau Minister Bures überhaupt Gespräche auf politischer Ebene abgelehnt. Bei der heutigen Besprechung zeigte sie überhaupt kein Verständnis für die Anliegen der Bundesländer", zeigt sich Dörfler enttäuscht. "Die Sturheit der Bundesministerin machte es leider nicht möglich, die berechtigten und fachlich fundierten Anliegen der Bundesländer zu berücksichtigen. Es ist bezeichnend, wenn mehr als die Hälfte der Bundesländer die vorgelegte Vereinbarung, die eigentlich ein einseitiges Diktat aus Wien ist, nicht akzeptieren können."

Dörfler ist enttäuscht, dass Bures die Tür zuschlägt und damit jeden Konsens im Sinne der Familien und Kinder verhindert. Weiters kritisierte Dörfler scharf, dass Bures die Tagesmütter als Kinderbetreuung zweiter Klasse abtut und hier jegliche Förderung der Betreuungsplätze ausschließt. Dörfler: "Gerade Tagesmütter sind eine familiennahe und flexible Säule in der Kleinkindbetreuung." (Schluss)

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