Stadlbauer: Auf Geld für Kinderbetreuung nicht verzichten

Wien (SK) - Die Weigerung der ÖVP-regierten Länder und Kärntens den 15-a Vertrag zu unterzeichnen, sei schlicht unbegreiflich, meinte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Nationalratsabgeordnete Bettina Stadlbauer. Damit würden diese Bundesländer eine wichtige Finanzierungshilfe zum Ausbau der Kinderbetreuung einfach liegen lassen, so Stadlbauer. ****

Frauenministerin Doris Bures müsse sich nunmehr an die Frist zur Unterzeichnung des Vertrages halten, da diese Bestandteil des Vertrages sei. Weiters sei Bestandteil des Vertrages, dass die restlichen Gelder an die anderen Bundesländer aufgeteilt werden.

Die Kriterien für die Förderung seien im Sinne eines nachhaltigen Ausbaus der Kinderbetreuung festgelegt worden. Gerade in der Betreuung der Unter-drei-Jährigen sowie bei den Öffnungszeiten haben wir in Österreich einen starken Nachholbedarf, so Stadlbauer. Die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin appellierte an die ÖVP-regierten Länder und Kärnten, sich im letzten Moment doch noch zu besinnen und den Vertrag zu unterzeichnen. (Schluss) sl/mm

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