Gradauer: FPÖ befürwortet Abschaffung der Veröffentlichungspflicht

Wien (OTS) - Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Abschaffung der Veröffentlichungspflicht im Amtsblatt der Wiener Zeitung sei eine langjährige freiheitliche Forderung und findet sich auch im Impulsprogramm des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), so heute der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. KR Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich.

"Aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die großen Dinge, die den Gewerbebetrieben wirklich Einsparungen und Erleichterungen bringen würden, passieren nicht. Im Koalitionsübereinkommen verspricht die Regierung zwar vollmundig, die Bürokratiekosten für Betriebe um 25 Prozent zu senken, tut aber nichts", zeigt Gradauer auf.

"Eine Studie der Weltbank besagt, dass in Österreich ein mittleres Unternehmen 272 Stunden braucht, um seine Steuern vorzubereiten, zu berechnen und zu bezahlen. Österreich ist in Sachen Bürokratie Spitzenreiter in der EU. Jährlich verursacht die überbordende Bürokratie Kosten von 8 Mrd. Euro. Durch die Senkung der Bürokratie-und Verwaltungskosten um 25 Prozent würden sich die österreichischen Wirtschaftsbetriebe jährlich zwei Mrd. Euro ersparen. Diese Maßnahme würde dem Staat auch nichts kosten. Aber bei Einsparungsmaßnahmen in der Verwaltung bleibt es wie immer, nur bei der Ankündigung", stellt Gradauer abschliessend fest.

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