Heinisch-Hosek: Nicht-Unterzeichung der 15a-Vereinbarung ist schwerer Rückschlag für Familien mit Kleinkindern

Echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedarf der entsprechenden Betreuungseinrichtungen

St. Pölten, (SPI) - Heute, 31. März 2008, läuft die Frist für die Unterzeichnung der 15a-Vereinbarung durch die Länder zum Ausbau der Kinderbetreuung ab. "Dieser wichtige Schritt zum Ausbau der Kinderbetreuung ist nun offensichtlich für Niederösterreich am Widerstand der VPNÖ gescheitert. Das ist ein schwerer Rückschlag für alle Familien in unserem Land", so die designierte SPNÖ-Landesrätin, NR Gabriele Heinisch-Hosek. "Die 15a-Vereinbarung wurde mit den Ländern verhandelt und im Ministerrat auch mit den Stimmen der ÖVP beschlossen. In die Vereinbarungen sind die Ergebnisse der Verhandlungen mit den Ländern natürlich aufgenommen worden. Es ist mehr als schade, dass Niederösterreich nun offenbar leer ausgehen wird", so Heinisch-Hosek weiter. Die vorgesehenen Finanzmittel werden auf jene Bundesländer aufgeteilt, die die Vereinbarung fristgerecht unterzeichnet haben. ****

Das Vorhandensein der entsprechenden Kinderbetreuungseinrichtungen ist die absolute Grundlage für eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Wir wollen den Eltern eine wirkliche Chance geben, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Das kann aber nur dann möglich sein, wenn ausreichend Kinderbetreuungsplätze, auch mit den entsprechenden Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Wir wissen wie viele Frauen nur deshalb einen Teilzeitjob annehmen müssen, weil sie keine ganztägige Betreuung für ihre Kinder haben und wir wissen mit welchen Problemen WiedereinsteigerInnen zu kämpfen haben", macht NR Heinisch-Hosek deutlich.

"Es war deshalb die erklärte Zielsetzung, durch diese Anstoßfinanzierung zusätzliche Kinderbetreuungsplätze zu schaffen, daher ist es natürlich sinnvoll eine Staffelung der Förderung entsprechend den Öffnungszeiten vorzunehmen und auch nur neu geschaffene Plätze zu fördern. Es ist unsere Verpflichtung, uns an den Bedürfnissen der Eltern zu orientieren, doch leider scheinen diese nicht mit dem Familienbild der ÖVP-Niederösterreich übereinzustimmen", so NR Heinisch-Hosek abschließend.
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