Hofer: Schwerarbeiterpension für freiwillige Helfer und Mehrwertsteuerbefreiung für Blaulichtorganisationen

FPÖ will freiwilliges Engagement gebührend honorieren

Wien (OTS) - Nachdem SPÖ-Sozialminister Buchinger im Rahmen der Sitzung des Österreichischen Freiwilligenrates ein Maßnahmenpaket zur Förderung von freiwilligem Engagement präsentiert hat, weist die FPÖ auf ihre Vorschläge für die Anerkennung der Leistungen von Freiwilligenorganisationen hin.

FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer: "In Österreich gibt es hunderttausende Freiwillige, die unentgeltlich bei Blaulichtorganisationen - wie etwa der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz - tätig sind. Ein Teil dieser Freiwilligen ist bei Einsätzen regelmäßig schwersten psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Die Leistungen dieser Freiwilligen Helfer sind unersetzlich. Der hohe soziale Standard und die Sicherheit in Österreich könnten ohne diese Freiwilligenarbeit nicht in diesem Ausmaß gewährleistet werden. Der Staat profitiert von dieser Freiwilligenarbeit enorm und muss den Freiwilligen auch etwas zurückgeben."

Die hohen Belastungen, die im Rahmen bestimmter Tätigkeiten bei der Freiwilligenarbeit auftreten, seien zweifellos als Schwerstarbeit zu bezeichnen. Schwerstarbeit, die unentgeltlich und zugunsten der öffentlichen Hand erfolgt. Ein Teil der Freiwilligen setze dabei immer wieder bei schwierigsten Einsätzen seine Gesundheit und sein Leben aufs Spiel. Deshalb fordert Hofer, dass jene Jahre, in denen freiwillige Mitglieder von Blaulichtorganisationen regelmäßig derartigen Belastungen ausgesetzt sind, bei der Schwerarbeiterregelung berücksichtigt werden.

"Wir wollen außerdem, dass für den Ankauf von für den Einsatz notwendigen Geräten durch Feuerwehren und Rettungshilfsorganisationen eine Mehrwertsteuerrückvergütung möglich wird. Es ist nämlich nur schwer einzusehen, warum Feuerwehren und Rettungshilfsorganisationen bei der Anschaffung der betreffenden Geräte zusätzlich durch die Mehrwertsteuer belastet werden. Die Finanzierung der Hilfsorganisationen erfolgt über Spenden und Förderungen von Ländern und Gemeinden. Bei der Anschaffung größerer Geräte, die für den Einsatz benötigt werden, gibt es oft Spendenaktionen, an denen sich die Einwohner der jeweiligen Gemeinde bzw. der jeweiligen Region stets gerne beteiligen. Den Wert dieser wichtigen Spenden- und Fördergelder durch die Mehrwertsteuer zu mindern, ergibt für uns keinen Sinn", erklärt Hofer abschließend.

Die Umsetzung beider Vorschläge wurde bereits mittels Antrag im Parlament eingefordert.

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