Mölzer zu Liebscher: Vertrag von Lissabon ist für Bürger keine "Win-win-Situation"

Von den wirtschaftlichen Freiheiten profitiert nur ein Teil, während für Durchschnittsbürger das Leben immer teurer wird

Wien (OTS) - Der Vertrag von Lissabon möge zwar für internationale Großkonzerne Vorteile bringen, sei aber keine "Win-win-Situation" für die Bürger, wie Klaus Liebscher, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank behauptet, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Die Bürger werden in einen zentralistischen EU-Superstaat hineingepresst, ohne vorher gefragt zu werden. Worin genau in dieser zutiefst undemokratischen Vorgehensweise eine ‚Win-win-Situation’ liegen soll, ist völlig unverständlich", fügte Mölzer hinzu.

Weiters wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass Europa mehr sei als Binnenmarkt und freier Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. "Europa zeichnet sich vor allem durch seine über Jahrhunderte gewachsene ethnische und kulturelle Vielfalt aus", betonte Mölzer. Und selbst von den vielgepriesenen wirtschaftlichen Freiheiten in der EU profitiere, so Mölzer, nur ein Teil der Menschen: "Für den Durchschnittsbürger wird das tägliche Leben immer teurer und die Arbeitsplätze werden immer unsicherer. Hier müssten Gegenmaßnahmen getroffen werden, anstatt den Vertrag von Lissabon zu bejubeln."

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