Put-Option auf STRABAG - Die Kurswetter der Haselsteiners

Wien (OTS) - Wetten, dass die STRABAG-Aktien nicht fallen - heißt die Devise der Haselsteiner Privatstiftung, die mit Goldman Sachs jetzt eine Kurswette der besonderen Art mit 500.000 STRABAG-Aktien eingegangen ist. GEWINN hat die Wette im Detail recherchiert: Fällt die STRABAG-Aktie in den nächsten sechs Monaten nicht unter 36,29 Euro, so zahlt Goldman Sachs der Haselsteiner Privatstiftung einen Euro je Aktie. Sollte sie noch weiter fallen, kauft sie die Stiftung des heimischen Bau-Tycoons um 36,29 Euro ab. Das sei kein kühnes Signal der Konzernspitze, widerspricht Strabag-Sprecher Christian Ebner dem GEWINN, "in Deutschland machen das viele Industriellenfamilien zur Unterstützung des Kurses. Sie glauben ja an Ihr Unternehmen, daher ist ein solcher Deal immer ein gutes Geschäft." In jedem Fall: Fällt der Kurs nicht so tief, winken der Stiftung 500.000 Euro, wenn doch, kaufen die Haselsteiners die Aktie um elf Euro unter dem Ausgabekurs zurück! Der Kurspflege dient die Put-Option in jedem Fall: Goldman Sachs muss sich immerhin mit 500.000 Aktien - in Summe 20 Millionen Euro - eindecken. Mehr dazu im neuen GEWINN.

Warum das Haus am Stadtrand teurer ist als die Wohnung in der Stadt

Die Betriebskosten für ein Einfamilienhaus am Stadrand liegen um rund 16 Prozent über jenen einer Eigentumswohnung in der Stadt. Das ergab eine aktuelle Berechnung des Wirtschaftsmagazins GEWINN in seiner aktuellen Ausgabe. Eklatante Unterschiede zu Ungunsten des Hauses gibt es bei den Kanal- und Wassergebühren (dreimal so teuer beim Haus), bei der Müllabfuhr (fast doppelt so teuer) und bei den Gebäudeversicherungen. Wer einen Pool oder einen großen Garten zu bewässern hat, muss mit noch höheren Wasserkosten kalkulieren.
Der Kostenunterschied wäre noch höher ausgefallen, wenn beim Vergleich die Wohnungsrücklage (für 110 Quadratmeter bis zu 30 Euro pro Monat) nicht in die laufenden Kosten der Wohnung hineingerechnet worden wäre. Die Rücklage ist eine Reserve für allfällige Reparaturen und wird von allen Wohnungseigentümern angespart. Der Vorteil beim Einfamilienhaus, dass man nicht von einer Mehrheit dazu gezwungen werden kann, so eine Rücklage Monat für Monat auf die Seite zu legen, kann laut Thomas Lang, Miteigentümer und Vorstand von Österreichs größter Hausverwaltung ÖRAG, im Schadensfall plötzlich ins Gegenteil kehren: "Dann fehlt schlichtweg das Geld." Einen Vorteil hat das Einfamilienhaus im Vergleich zur Eigentumswohnung aber auf jeden Fall: Man muss nur das reparieren, aus- und umbauen, von dem man selbst überzeugt ist, und braucht sich nicht um andere Miteigentümer kümmern.

Ex-Daimler-Boss Schrempp ist Kitzbüheler

Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat sich der frühere Daimler-Boss Jürgen Schrempp mit seiner Frau Julia im Tiroler Nobelferienort Kitzbühel häuslich niedergelassen. Für ein Haus samt 870 Quadratmeter großem Grundstück am Buchenwald zahlte Schrempp 2,2 Millionen Euro. Im Kaufvertrag erklärte er ausdrücklich, sein neues Haus "nicht als Freizeitwohnsitz zu nutzen". Schrempp ist damit offiziell Kitzbüheler.

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