Oberhauser: Komplettes Rauchverbot Vorschlag der Vernunft

SPÖ würde sofort Lösung im Sinne des Regierungsübereinkommens zustimmen

Wien (SK) - "Die SPÖ steht selbstverständlich nach wie vor zum Regierungsübereinkommen, wonach Rauchen in der Gastronomie nur mehr in räumlich getrennten Bereichen erlaubt sein soll. Der Vorstoß zur Einführung eines kompletten Rauchverbots ist jedoch mein Vorschlag der Vernunft, der angesichts der aktuellen Erfahrungen in Deutschland mehr als sinnvoll erscheint", bekräftigt die SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Mit einem uneingeschränkten Rauchverbot in der Gastronomie könnten drei drohende Probleme abgewehrt werden, erläutert Oberhauser weiter. "Zum einen werde damit eine Rechtssicherheit für die Gastronomiebetriebe hergestellt. Eine mögliche Wettbewerbsverzerrung zwischen Ein- und Mehr-Raum-Lokalen wäre abgewendet. Zum zweiten würde ein umfassendes Rauchverbot einen echten Arbeitnehmerschutz gewährleisten", legt die SPÖ-Gesundheitssprecherin dar. Schließlich, so Oberhauser weiter, könnte 2009/2010 eine EU-weit einheitliche Regelung ins Haus stehen, die ein komplettes Rauchverbot vorschreiben würde. "Auch diesem Fall könnten wir durch die Einführung eines uneingeschränkten Rauchverbots vorbauen", so Oberhauser.

"Mir ist bewusst, dass mein Vorschlag über das Regierungsübereinkommen hinaus geht. Es wäre schön, wenn die Gesundheitspolitiker in der ÖVP diesen Weg mit uns gemeinsam gehen würden. Selbstverständlich würde die SPÖ aber sofort einer Lösung im Sinne des gemeinsamen Regierungsprogramms zustimmen", betont Oberhauser abschließend. (Schluss) sl/mm

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