BZÖ fordert nach "Vergaser-Sager" Rücktritt von Grazer SP-Stadträtin

Ungeheuerliche Aussagen zeugen von menschenverachtendem Zynismus

Wien 2008-03-31 (OTS) - "Die Grazer SPÖ-Neo-Stadträtin Edlinger ist nicht nur inkompetent und überfordert, sondern neben FP-Stadträtin Susanne Winter die zweite krasse Fehlbesetzung innerhalb der Stadtregierung. Nach der handstreichartigen Ablöse der Grazer Frauenbeauftragten hat sich Edlinger mit Ihrer jetzigen Äußerung über das "Vergasen" endgültig selbst ins Abseits manövriert. Auch für den Fall dass diese Aussagen ironisiert gemeint war, sind sie nur wenige Tage nach den Gedenkfeiern zum März 1938 ein erschreckendes Zeichen fehlender politischer Sensibilität. Die verständlichen Sorgen und Anliegen von Bürgern wegen der geplanten Einrichtung eines Punk-Hauses in Weinzöttl mit der Frage ob man diese Punks "vergasen" sollte, zu quittieren, sind nicht nur ungeheuerlich, sondern zeugen von einer zynischen Menschenverachtung erster Klasse. Frau Edlinger, legen Sie ihr Amt zurück, befreien Sie Graz von Ihrer Politik", fordert der steirische BZÖ-Chef und Grazer Gemeinderat Gerald Grosz am Montag.

Nach Plänen der SP-Stadträtin soll im Grazer Wohngebiet Weinzöttl überfallsartig eine neue Heimstätte für die Pseudo-Punks der Stadt Graz gefunden werden. Wie heute bekannt wurde äußerte sich die Grazer SP-Stadträtin Elke Edlinger in einer Versammlung von aufgebrachten Bürger mit den Worten "250.000 Grazer wollen die Punks nicht, wenn ihr sie auch nicht wollt, sollen wir sie dann vergasen?".

"Es ist der absolut falsche Weg, dass man arbeitsscheue Pseudo-Punks mit einem auf Steuerzahlerkosten finanzierten Haus beschenkt und dieses noch dazu mitten in einem Wohngebiet. Es darf keine öffentlichen Gelder für Personen geben, die sich nicht einmal im Ansatz in unsere Gesellschaft integrieren wollen sondern mit ihrem Schmarotzertum nur die Gesellschaft ausnutzen und die Politik in Geiselhaft nehmen wollen. Außerdem: ein echter Punk, der unsere Gesellschaft und diesen Staat verachtet, sollte ja auch soviel Konsequenz haben, dann das Geld und die kostenlose Wohnung des laut Punks "Scheißstaates" abzulehnen", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003