Erinnerung: Pressegespräch Kampagnenstart Play Fair 2008

Vera Lischka, Ex - Schwimmeuropameisterin, unterstützt die Kampagne Play Fair 2008

Wien (ÖGB) - Die Sommerspiele in Peking könnten die profitabelsten seit Beginn der Olympischen Spiele werden. Ebenso erwarten sich Sportbekleidungshersteller durch die Euro 2008 massive Gewinne. Keine Gewinne haben die ArbeiterInnen zu erwarten. Für Sportschuhe, die in Österreich 100 Euro kosten, bekommen die ArbeiterInnen gerade einmal 40 Cent. Eine Näherin, die Rucksäcke mit dem Olympischen Logo "Beijing 2008" fertigt, verdient rund 2,4 Euro pro Tag. Wenn ArbeiterInnen Verbesserungen einfordern und sich organisieren, droht in vielen Fällen die Entlassung.++++

Play Fair 2008 fordert die Unternehmen der Sportbekleidungsindustrie und Sportinstitutionen wie das Internationale Olympische Komitee auf, deutliche Schritte für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben zu setzen.

Die internationale Kampagne Play Fair 2008 ist ein weltweiter Zusammenschluss von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. In Österreich wird Play Fair von Clean Clothes Kampagne, Volkshilfe und ÖGB getragen.

Von April bis August wird es eine Reihe von öffentlichkeitswirksamen Aktionen geben. Beim Pressegespräch am 1. April 2008 werden Michaela Königshofer, Koordinatorin der österreichischen Clean Clothes Kampagne, Monika Kemperle, Leitende Sekretärin des ÖGB und Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich über die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Sportbekleidung und Merchandising-Artikeln berichten und das Programm von Play Fair 2008 vorstellen.

PRESSEGESPRÄCH: Kampagnenstart Play Fair 2008

Di, 1. April , 10:00 Uhr, CAFE PRÜCKL, Stubenring 24 (Luegerplatz), 1010 Wien

am Podium:
Vera Lischka, Ex - Schwimmeuropameisterin
Michaela Königshofer, Koordinatorin der österreichischen Clean Clothes Kampagne
Monika Kemperle, Leitende Sekretärin des ÖGB
Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich

Rückfragehinweis siehe unten.

Achtung Vorankündigung!

Catch the Flame - Fang das olympische Feuer
Weltweite SMS- und E-Mail-Aktion von 1. bis 6. April für faire Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Sportbekleidung und Merchandising-Artikel in Österreich

Die olympische Fackel und das olympische Feuer sind Zeichen des Friedens und der Verbundenheit zwischen den Völkern. Mit der Aktion "Catch the Flame - Fang das olympische Feuer" schicken KonsumentInnen ihre eigene olympische Flamme für faire Arbeitsbedingungen per SMS und E-Mail rund um die Welt.

Damit eine Art "elektronische Welle" entsteht, ist die Aktion in Zeitzonen eingeteilt. Start der Aktion ist in den Niederlanden. Die alternative Flamme durchquert Österreich mit Hilfe von österreichischen UnterstützerInnen vom 1. bis 6. April. Am 1. Mai hat die Flamme ihr Ziel Peking erreicht, den Austragungsort der Olympischen Spiele.
Die Liste der elektronischen FackelträgerInnen wird dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, gemeinsam mit den Forderungen von Play Fair 2008 übermittelt.

So werden Sie zu österreichischen FackelträgerInnen für faire Arbeitsbedingungen:
Schicken Sie eine SMS mit dem Text "Play Fair" und Ihrem Namen an 0699 115 33 137 oder ein E-Mail von www.cleanclothes.at/playfair (Online ab 1. April).

Die Aktion "Catch the Flame" ist eine Initiative von Play Fair 2008.

Weiterführende Links:
www.cleanclothes.at/playfair (Online ab 1. April) www.playfair2008.org
www.catchtheflame.org

ÖGB, 28. März 2008

Rückfragen & Kontakt:

Clean Clothes Kampagne Österreich
Mag.a Michaela Königshofer
Tel.: 01 405 55 15 306
E-Mail: michaela.koenigshofer@suedwind.at
http://www.cleanclothes.at

Nani Kauer MA, ÖGB
Tel. (01) 501 46 242
E-Mail: nani.kauer@gmtn.at
http://www.oegb.at

Play Fair 2008 ist eine internationale Kampagne von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen für faire Arbeitsbedingungen in der Sportbekleidungsindustrie. In Österreich wird Play Fair von Clean Clothes Kampagne, Volkshilfe und ÖGB getragen.

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