Plank: EU denkt über Klimaschutz nach

Offensives Ökostromgesetz ist eine der notwendigen Antworten

St. Pölten (NÖI) - Klimaschutz zählt zu den komplexesten Aufgaben überhaupt. Es ist ein extrem vernetztes Thema, sowohl thematisch, als auch politisch. Vernetzt aber auch im geografischen Sinn. Beginnend mit der lokalen, über die regionale Ebene, von Landes-, über Bundes-und EU-Ebene bis hin zu den weltweiten, globalen Zusammenhängen. Klimaschutz, Energieversorgung und Versorgungssicherheit verschmelzen immer mehr zu einem gemeinsamen Zukunftsthema. Klimaschutz ist aber auch als Chance für die Wirtschaft zu sehen.

"Moderne, zukunftsorientierte Standards von heute werden die Wettbewerbsvorteile von morgen sein. Allerdings müssen wir mit den Rahmenbedingungen und Vorgaben zielorientiert und mit Augenmaß vorgehen. Es sollte nicht vorkommen, dass aufgrund überzogener, nicht erfüllbarer Forderungen Betriebe absiedeln um dann ihre Produktion wo anders zumeist unter denkbar schlechteren Umweltbedingungen wieder aufzunehmen", meint VP-Umweltlandesrat Josef Plank.

Wir sind alle gefordert, unseren Beitrag zu leisten. Dazu ist es aber auch notwendig, dass entsprechend moderne und offensive Rahmenbedingungen geschaffen werden. So braucht es endlich das lang ersehnte, offensiv ausgerichtete Ökostromgesetz, damit weiterhin in Richtung erneuerbare Energieträges was weitergeht. Die Gefahr ist sonst groß, dass der Anteil an Ökostrom rapide zurückgeht. Aktuell ist die Anpassung der Tarife an die stark gestiegenen Preise bei nachwachsenden Rohstoffen das Gebot der Stunde. Flexible Tarife sind gefragt. "Energieeffizienz, die Stabilisierung des Gesamtenergieverbrauches und die Forcierung der erneuerbaren Energieträger sind die Zauberwörter des Energiemodells Niederösterreich. Niederösterreich ist heute schon weit vorne, wenn es um Strom aus erneuerbaren Energiequellen geht. Bundesweit reden wir derzeit von rund 7,6% und der Bund formuliert seine Ziele mit 10% und mehr. Wir in NÖ liegen schon jetzt bei 15%. NÖ möchte moderne Umwelttechnologie für den Ausbau des Standortes NÖ als Wirtschaftsstandort nutzen. Umso mehr unsere Forderung nach einem neuen, offensiven Ökostromgesetz, sonst ist es für diesen Zweig der erneuerbaren Energie endgültig vorbei mit der Investitionsbereitschaft. Dies betrifft nicht nur das Segment Biogas, sondern auch den Bereich Wind und Photovoltaik, wo wir zuletzt starke Anstiege zu verzeichnen hatten", appelliert Plank an den Bund.

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