IT-Branche - Pollirer: "Faymann-Vorschlag zu Breitbandförderung begrüßenswert"

Ausweitung der Telefon-Grundgebührenbefreiung für sozial Schwache auch für Breitband-Internet - Spartenobmann Pollirer: "Erster Schritt in die richtige Richtung"

Wien (PWK224) - Als "einen ersten Schritt in die richtige
Richtung" begrüßt Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute, Freitag, von Infrastrukturminister Werner Faymann angekündigte Novelle des Fernmeldegebührengesetzes. Demzufolge soll eine Ausweitung der Telefon-Grundgebührenbefreiung für sozial Schwache auch für Breitband-Internet erfolgen. "Zielsetzung ist es, die Nutzung von Breitbandinternet auf eine möglichst breite Basis zu stellen und vor allem auch sozial Schwächeren zu ermöglichen", heißt es dazu aus dem Ministerium.

"Wir haben zwar den Gesetzesentwurf noch nicht vorliegen, mit dem Vorhaben würde aber eine schon lange von der IT-Branche erhobene Forderung verwirklicht", so Bundesspartenobmann Pollirer. "Zwar würde die Initiative zunächst nur einen relativ kleinen Benutzerkreis -nämlich die jetzigen rund 380.000 Zuschussempfänger für Fernsprechentgelte - umfassen. Doch dieser Schritt ist besser als gar nichts und wird in Verbindung mit der auch von der IT-Branche schon mehrfach geforderten steuerlichen Absetzbarkeit für Breitbandzugang endlich eine praktisch sinnvolle Ankurbelung der Internetnutzung bringen", zeigt er sich zuversichtlich.

Wenn das tatsächlich ein Signal dafür sein soll, dass die Bundesregierung wieder konkrete Sachthemen angeht, sieht Pollirer darin echte Chancen, die vielen Vorschläge der IKT-Task Force endlich realisieren zu können. (JR)

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