Bayr: Gletscherschwund sichtbarer Gradmesser für Klimaerwärmung

Bei Ökostromgesetz-Novelle geht Qualität vor Zeitdruck

Wien (SK) - "Der Gletscherschwund ist der für jeden und jede
leicht sichtbare Gradmesser für die Klimaerwärmung. Die heute vom Österreichischen Alpenverein veröffentlichten Statistiken zeigen klar, dass ein umfassendes Handeln immer notwendiger wird", erklärt SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bis Mitte des Jahrhunderts müsse es zu einer massiven Reduktion der CO2-Emissionen kommen, um zumindest eine Verlangsamung der Klimaerwärmung und damit des Gletscherschwundes zu erreichen. "Dafür braucht es vielfältige Maßnahmen - auch auf europäischer und globaler Ebene." ****

So gelte es, den Ausbau von erneuerbaren Energieformen massiv anzukurbeln. "Ein Teil der Maßnahmen kann und soll auch eine Novelle des Ökostromgesetzes sein. Hier gilt aber auch: Die Qualität des Gesetzes und treffsichere Maßnahmen, die auch die gewünschten Folgen bringen, gehen vor einem möglichen Zeitdruck", so Bayr angesichts der Kritik der Grünen. Wenn es im Juni - wie im 95-Punkte-Programm für 2008 der Bundesregierung vorgesehen - zur Novelle des Ökostromgesetzes komme, das dann auch wirklich die Implementierung von erneuerbaren Energieformen massiv verstärkt, so ist dies allemal besser als ein schnelles Gesetz, das am Status quo kaum etwas ändert. "Die SPÖ wird sich dafür einsetzen, dass die jetzige Novelle des Ökostromgesetzes einen wirklichen Aufschwung der erneuerbaren Energien in Österreich bringt. Es soll einen massiven und nachhaltigen Ausbau bei den erneuerbaren Energieformen auslösen." (Schluss) js

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007