Amon: Mehr Geld für Familien - Ziel der Steuerreform 2010

Ditz-Kommission-Vorschläge verwechseln Theorie und Praxis

Wien (OTS) - "Aus der Sicht des ÖAAB ist sehr zu begrüßen, dass ein Schwerpunkt der künftigen Steuerreform - wie von uns vehement gefordert - im Bereich der Familien sowie der Entlastung des Mittelstandes liegen wird", erklärte dazu heute, Freitag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. Jene Vorschläge, die unter der Führung von Ex-Finanzstaatssekretär Ditz im Rahmen des Zentrums für Soziale Marktwirtschaft entstanden sind, würden sich mit den Positionen der ÖVP sowie des ÖAAB allerdings nicht decken, seien jedoch irrtümlicherweise des öfteren als die Position der ÖVP bezeichnet worden. "Ich vermisse vor allem ein klares Bekenntnis dazu, dass man den Familien, die für unsere Gesellschaft von allerhöchster Wichtigkeit sind, auch entsprechend entgegen kommen will", so Amon weiter.

Der ÖAAB trete für eine Entlastung der Familien ein. "Wir wollen, dass den Familien mehr Geld im Monat bleibt, weil es einfach wichtig ist. Genau dies könnte man durch die Schaffung eines steuerfreien Existenzminimums für jedes unversorgte Familienmitglied realisieren", betonte Amon. Durch einen Absetzbetrag, dessen Höhe abhängig von einer möglichen Neugestaltung des Steuertarifes sei, sollen "genau jene profitieren, die es brauchen", hielt Amon fest. Eine verantwortungsvolle Familien- und Steuerpolitik, die nachhaltig im Sinne der nachfolgenden Generationen agiert, könne sich nicht vor der Tatsache verschließen, dass "Mehrkind- sowie Alleinverdienerfamilien nach wie vor zu den von Armut am stärksten bedrohten Gruppen zählen. Diesem Umstand gelte es entgegen zutreten."

Der ÖAAB bekenne sich voll und ganz zu dem angepeilten Entlastungsvolumen von rund 3 Mrd. Euro, wobei "wir davon ausgehen, dass rund die Hälfte davon einer Entlastung der Familien zukommen muss", so Amon weiter. Ein Entlastungsvolumen in dieser Größenordnung sei aus budgetpolitischer Sicht sehr vernünftig. "Jeder, der Vorschläge mit einem Volumen von 5-6 Milliarden Euro auf´s Tapet bringt, verwechselt entweder die Theorie mit der Praxis oder meint es mit seinen Vorschlägen nicht sonderlich ernst", betonte der ÖAAB-Generalsekretär. "Wir als ÖAAB haben in diesem Zusammenhang vollstes Vertrauen in Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer, der die Steuerreform mit dem Bewusstsein der Notwendigkeit einer umfassenden Entlastung der Familien und des Mittelstandes im Sinne einer nachhaltigen Budgetsanierung vorbereiten wird", so Amon abschließend.

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