Kapitalmarktbeauftragter Schenz begrüßt Initiative von Vizekanzler Molterer für ein Kapitalmarktstärkungsgesetz.

"Damit werden wichtige Wachstums- und Beschäftigungsimpulse gesetzt."

Wien (OTS) - Der Regierungsbeauftragte für den Kapitalmarkt
Richard Schenz unterstützt den Plan von Vizekanzler Molterer, mit einem Kapitalmarktstärkungsgesetz bessere Bedingungen für Private Equity (PE) und Venture Capital (VC) zu schaffen.

Schenz: "Der vorbörsliche Risikokapitalmarkt ist ein Bereich mit Verbesserungspotenzial. Österreich ist in der EU noch Nachzügler bei der vorbörslichen Risikokapitalfinanzierung."

Der volkswirtschaftliche Nutzen von Private Equity und Venture Capital sowie die positiven Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Österreichkonnten in der WIFO-Studie "Der Einfluss von Private Equity und Venture Capital auf Wachstum und Innovationsleistung österreichischer Unternehmen" vom Oktober 2006 klar nachgewiesen werden.

In PE/VC finanzierten Unternehmen konnten im Zuge dieser Studie ein um 70 % höheres Wachstum der Umsätze sowie ein um 50 % höheres Wachstum der Beschäftigung in Unternehmen (KMU) mit PE/VC Finanzierung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe mit vergleichbaren Unternehmen ohne PE/VC Finanzierung beobachtet werden. Die Verfügbarkeit von PE/VC ist insbesondere für Unternehmen wichtig, die überdurchschnittlich innovativ und exportorientiert sind.

Kapitalmarktbeauftragter Schenz: "Die kommerzielle Umsetzung von Forschungsresultaten ist in Österreich noch beeinträchtigt. Durch ein Kapitalmarktstärkungsgesetz wird das Innovations- und Wachstumspotential der österreichischen Wirtschaft erhöht und ein hohes Beschäftigungsniveau gefördert."

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