Volkshilfe Europa Konferenz in Paris

Wien (OTS) - Die Volkshilfe Österreich veranstaltet in Paris unter dem Titel "Mehr sozial - mehr Staat?" ihre traditionelle nachösterliche Europakonferenz. Im Mittelpunkt der Konferenz von 26.3. - 28.3.08 steht die Perspektive von modernen Sozialstaaten im 21. Jahrhunderts.

Am Beginn der Konferenz skizzierte der von Staatspräsident Francois Sarkozy ernannte Hohe Kommissar für aktive Solidarität gegen Armut das französische Sozialsystem. Staatssekretär Christoph Matznetter erläuterte die Strategien der Bundesregierung zur Finanzierung des österreichischen Sozialsystems in der Zukunft und stellte sich im Anschluss der angeregten Diskussion mit den Delegationen.

Zwei Landtagspräsidenten, Ewald Sacher (NÖ) und Barbara Gross (Stmk.), drei LandesrätInnen, Gabriela Schaunig-Kandut (Ktn.), Kurt Flecker (Stmk.), Verena Dunst (Bgld.), Nationalrätin Christine Lapp, Ex-Nationalrat Dieter Antoni, Bürgermeister Bernhard Müller (Wr. Neustadt) und Landtagsabgeordnete Sieglinde Trannacher (Ktn.) sind in der Delegation der Volkshilfe vertreten. La ligue de l`Enseignement, eine große solidar Mitgliedsorganisation aus Frankreich, im Bildungsbereich aktiv, ist der Gastgeber in Paris. Aus Frankreich nehmen VertreterInnen zahlreicher sozialer Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen an der Konferenz teil.

Am zweiten Konferenztag standen die Familienpolitik und die Einwanderungspolitik Frankreichs am Programm. Der Präsident der Volkshilfe Österreich und Sozialwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer fasste in seinem Statement die Intentionen der Konferenz zusammen: "In Europa lernen wir von den Besten. In der Kinderbetreuung können wir uns von Frankreich inspirieren lassen, das zeigt die höchste Geburtenrate Europas. In anderen Themenfeldern fand ein höchst interessanter Austausch statt."

Heute, am letzten Konferenztag, ist ein weiteres österreichisches Regierungsmitglied zu Gast. Bundesminister Erwin Buchinger steht, nach einer Einführung zu den Rahmenbedingungen der Pflege und Betreuung in Frankreich, für eine Podiumsdiskussion mit dem Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich Erich Fenninger und Tom Schmid von der sozialökonomischen Forschungsstelle in Wien zur Verfügung. Thema ist die Zukunft der Pflege und Betreuung.

Für den Präsidenten der Volkshilfe Österreich, Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer, ist die Teilnahme so vieler prominenter PolitkerInnen an der Konferenz ein Beweis, "dass die Arbeit der Volkshilfe geschätzt wird. Auch als Plattform für europäische Kontakte im Bereich der Sozialpolitik."

Informationen über solidar:
www.solidar.org
www.socialplatform.org

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Tel. 0676 83 402 215
Pressesprecher Volkshilfe Österreich
www.volkshilfe.at

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