VP-Ulm: Wien von abendländisch christlicher Tradition geprägt

FPÖ will freie Religionsausübung durch Bürgerbefragung untergraben

Wien (VP-Klub) - "Anträge wie der heutige der FPÖ, die generell den Bau von Moscheen in Wien verbieten will, ist dem gemeinsamen Leben der Kulturen und Religionen nicht gerade förderlich", so ÖVP Wien Abgeordneter Wolfgang Ulm in der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Landtags. Er betont, wie wichtig die Möglichkeit der freien Religionsausübung sei, die auch in der Menschenrechtskonvention klar definiert sei. "Man kann nicht, wie es die FPÖ derzeit verlangt, in einer Bürgerbefragung über die Religionsausübung abstimmen lassen", kritisiert Ulm.

Andererseits betont er aber auch, dass Österreich und natürlich auch die Stadt Wien von der christlich abendländischen Tradition geprägt sei. "Wer kann sich Wien ohne seine Kirchtürme oder den typischen Gruß "Grüß Gott" vorstellen", fragt Ulm. Diese Tradition sei wichtig und erhaltenswert, werde auch von den Muslimen nie in Frage gestellt. Teile der Grünen und der SPÖ würden aber immer wieder diese christliche Tradition in Frage stellen - wie etwa mit der immer wieder kehrenden Forderung nach Abhängung der Kreuze in Schulen - und damit dem gedeihlichen Zusammenleben ebenfalls keinen guten Dienst erweisen. "Die ÖVP Wien ist für ungehinderte und freie Religionsausübung. Aber Wien ist in Charakter und Erscheinungsbild vom Christentum geprägt - und das soll auch so bleiben", betont Ulm abschließend.

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