FP-Matiasek: Generelles Bettelverbot muss das Ziel für Wien sein

Verbot der Kinderbettelei kann nur der erste Schritt sein

Wien, 28.03.2008 (fpd) - Die Verschärfung des Landessicherheitsgesetztes, wonach die Bettelei mit Kindern nunmehr unter Strafe gestellt wird, ist ein richtiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung, so die stellvertretende Landesparteiobfrau der FPÖ-Wien, LAbg. Veronika Matiasek im Zuge der heutigen Landtagssitzung.

Als weitere Maßnahme sei jedoch ein generelles Bettelverbot für Wien unumgänglich.
Es ist kein Geheimnis, dass die Bettelei in Wien zu einem überwiegenden Teil organisiert ist und keinen sozialen Hintergrund hat, stellt Matiasek klar. Hier wird einerseits die Gutherzigkeit der Wienerinnen und Wiener aufs schäbigste ausgenützt, andrerseits werden Menschen zur Bettelei gezwungen, die vom Erlös ihrer menschenunwürdigen Tätigkeit nichts haben, sondern ausschließlich zum Vorteil von -meist osteuropäischen- Bandenbossen verrichten müssen.

Matiasek verweist in diesem Zusammenhang auch auf den Umstand, dass die Kinder, die in letzter Zeit in verstärktem Ausmaß dazu benützt wurden, höhere Erträge zu erbetteln, in der Regel ihren bedauernswerten Lebensweg, der über die Bettelei oft hin zu erzwungener Kriminalität und Prostitution führe, auf den Straßen und Plätzen Wiens starten.
Dieser unfassbare Kreislauf müsse durchbrochen werden.

Einmal mehr fordern die Wiener Freiheitlichen daher ein generelles Bettelverbot für Wien, um wirksam gegen diese kriminellen Machenschaften
vorzugehen. Verschärfte Kontrollen bei der Einreise und im Meldewesen wären
zusätzlich effektvolle Begleitmaßnahmen, um dem unschönen Treiben der

organisierten Bettelbanden Einhalt zu gebieten. Die SPÖ habe mir dem Verbot der Kinderbettelei einen ersten Schritt getan, so Matiasek, sie sei optimistisch, dass entgegen der derzeitigen Haltung der Stadtregierung, auch der weitere Schritt zu einem generellen Bettelverbot folgen werde. (Schluss) paw

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