17 Millionen Euro für Vorarlberger Wasserprojekte

LR Egger: Qualitätsverbesserung und Wirtschaftsimpuls

Wien (VLK) - In ihrer jüngsten Sitzung hat die Kommission der Siedlungswasserwirtschaft die Förderung von insgesamt 27 Vorarlberger Wasserprojekten genehmigt, berichtet Kommissionsmitglied Wasserlandesrat Dieter Egger aus Wien. Damit wird die Realisierung von zehn Projekten zur Trinkwasserversorgung und siebzehn Projekten zur Abwasserbeseitigung ermöglicht. Die Förderung durch die Kommission beläuft sich auf rund 3,7 Millionen Euro und bewirkt Gesamtinvestitionen von rund 17 Millionen Euro.

"Trinkwasserversorgung als auch Abwasserentsorgung sind in Vorarlberg qualitativ und technisch auf hohem Niveau", so Landesrat Egger. Technische Anpassungen sind aber für den Qualitätserhalt bzw. die weitere Qualitätssteigerung unverzichtbar und erfordern laufende Investitionen. "Das trägt nicht nur zur Gewässerreinhaltung bei, sondern ist auch ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft", beschreibt Egger den Mehrfachnutzen.

Die Förderungen bewirken Investitionen von rund zwölf Millionen Euro im Abwasserbereich und fünf Million Euro im Trinkwasserbereich. Die höchsten Investitionen werden für Trinkwasserprojekte in Ludesch und Bartholomäberg (jeweils mehr als eine Million Euro) sowie für die Abwasseranlagen in Lustenau (3,5 Millionen Euro) und Göfis (2,2 Millionen Euro) getätigt.

"Die Gemeinden und Genossenschaften nehmen für die Umwelt und die Versorgungssicherheit große finanzielle Belastungen auf sich. Bewältigt werden können diese nur mit der Unterstützung durch Land und Bund", so Wasserlandesrat Egger. Die Förderungen sind damit ein wesentlicher und unverzichtbarer Finanzierungsbeitrag.

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