ASFINAG:S 7 Fürstenfelder Schnellstraße: Letzte Maßnahmen im Zuge der Einreichung zur UVP

Baubeginn West: 2010

Wien (OTS) - Im Endspurt befinden sich die Planungsarbeiten für
den Abschnitt West der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße (Knoten A 2 bis Dobersdorf). Im Mai 2008 wird das Verfahren zur Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVP) für diesen Abschnitt bei der zuständigen Behörde eingeleitet. Für den Abschnitt Ost (Dobersdorf bis Staatsgrenze Heiligenkreuz) wird der Start des UVP-Verfahrens im Frühjahr 2009 angestrebt. "Damit wollen wir sicher stellen, dass beide Abschnitte und damit die gesamte S 7 vom Knoten A 2 (Riegersdorf) bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz 2014 durchgehend dem Verkehr zur Verfügung steht", so DI Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH (BMG). "Der weitere Zeitplan sieht vor im Abschnitt West, nach Abschluss der Behördenverfahren, im Jahr 2010 sowie im Abschnitt Ost 2011 mit den Bauarbeiten zu beginnen", so Walcher.

Die im Mai startende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Westabschnitt wird rund ein Jahr in Anspruch nehmen. Dabei werden sämtliche möglichen Auswirkungen der S 7 (sowohl in der Bauphase als auch im späteren Betrieb) auf die Bevölkerung und den Naturraum im Sinne eines "vorsorgenden" Schutzes geprüft. Maßnahmen zur Reduzierung und Verhinderung von etwaigen negativen Auswirkungen sind detailliert festzulegen. DI Martin Pöcheim, BMG Projektleiter S 7:
"Mit dem nun vorliegenden Projekt können wir eine Lösung präsentieren, die die Orte entlang der bestehenden Bundesstraße B 65 / B 319 künftig deutlich vom Durchzugsverkehr entlasten und gleichzeitig größtmöglichen Schutz für die Bevölkerung und die Umwelt bieten wird. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Anrainer wiederum erfahren eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität."

Das von der ASFINAG als Bauwerber vorgelegte sog. Einreichprojekt wird von der zuständigen UVP-Behörde und deren unabhängigen Sachverständigen überprüft und bewertet.

Im Zuge der UVP erhält auch die Bevölkerung in den Standortgemeinden neuerlich die Möglichkeit, im Zuge einer öffentlichen Auflage detailliert in die Projektunterlagen Einsicht zu nehmen und dazu Stellungnahmen abzugeben.

Nach Abschluss der UVP durchläuft das Projekt eine Reihe von materienrechtlichen Genehmigungsverfahren (z.B. Wasserrecht, Forstrecht oder Naturschutz). Nach positiver Erledigung dieser rechtlichen Prüfungen und der bauvorbereitenden Maßnahmen soll im Abschnitt West 2010 mit dem Bau begonnen werden.

Im Abschnitt Ost (Dobersdorf - Staatsgrenze Heiligenkreuz) laufen die Planungen weiter. Dort wird das bisherige Projekt für einen Teilausbau (ein Fahrstreifen in jede Richtung) adaptiert. Die im Rahmen des Vorprojektes erarbeitete Linienführung bleibt dabei unverändert. Die Verringerung von vier auf zwei Fahrstreifen wird in Fahrtrichtung Osten unmittelbar nach dem Tunnel Rudersdorf erfolgen. Der Start für das UVP-Verfahren für diesen Abschnitt ist für das Frühjahr 2009 geplant. Der Bau soll 2011 beginnen.

Grundeinlöse

Mit dem Start des UVP-Verfahrens beginnen nunmehr auch vorbereitende Arbeiten für die Grundeinlöse im Abschnitt West. Für die Bewertung von Bodenpreisen sowie Baulichkeiten werden durch die ASFINAG externe Sachverständige beauftragt. Deren Gutachten sind die Grundlage für die weitere Abwicklung des Erwerbs von Grundstücken. Die tatsächliche Einlöse von Grundflächen wird voraussichtlich im Herbst 2008 eingeleitet. Die Aktivitäten werden sich dabei zunächst auf Bereiche konzentrieren, in welchen vorzeitige Baumaßnahmen (z. B. archäologische Untersuchungen) durchgeführt werden müssen. In weiterer Folge werden kontinuierlich bis zum Baubeginn die restlichen betroffenen Grundflächen eingelöst. Seitens der ASFINAG werden in Fragen der Grund- und Objekteinlöse grundsätzlich einvernehmliche Lösungen mit den Eigentümern angestrebt.

Daten und Fakten

Geplanter Baubeginn: West: 2010 Ost: 2011 Geplante Verkehrsfreigabe: 2014 Gesamtkosten: netto ca. Euro 499 Mio., davon West: netto ca. Euro 386 Mio. Ost: netto ca. Euro 113 Mio. Großprojekte: Tunnel Speltenbach ca. 1,0 km Tunnel Rudersdorf ca. 2,9 km Tunnel Königsdorf ca. ca. 630 m 4 Anschlussstellen 1 Knoten 30 Brücken

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Anita Oberholzer, Pressesprecherin ASFINAG
Tel.: +43 (0) 664 60108-15933
anita.oberholzer@asfinag.at

Dipl.-Ing. Martin Pöcheim, Projektleiter Planung S7
Tel.: +43 (0) 50108-14327
martin.poecheim@asfinag.at

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