Blecha: Pensions-Computer hat kein Herz

Reihe von Punkten für Verhandlungen

Wien (SK) - "Es gibt Kräfte in unserem Land, die die Pensionspolitik dem Computer überlassen wollen. Aber ein Computer hat kein Herz! Pensions-Berechnungen und Bewertungen von Kommissionen können zwar Grundlage für politische Entscheidungen sein. Aber es sei klar festgehalten, dass einem funktionierenden, fairen und gerechten Pensionssystem immer eine politische Willensbildung vorausgehen muss und sie Teil der politischen Verantwortung sein müssen", erklärte Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha heute bei der Landeskonferenz des Pensionistenverbandes Oberösterreichs in Steyr. ****

"Dies beinhalte", so Blecha, "auch Gespräche und Verhandlungen mit den Pensionistenvertretern, wie sie vereinbart und festgeschrieben wurden."

Blecha betonte, dass sich die Pensionisten mit der gesetzlich vorgeschriebene Anpassung "bei derart wuchernden Preisen" nicht zufrieden geben können und daher die Regierung durch das Vorziehen der Anpassung 2009 auf November 2008 reagiert hat und damit eine tatsächliche Entlastung für zwei Millionen Pensionisten erreicht wurde.

Für Blecha gibt es aber "eine Reihe weiterer Punkte, die besprochen werden sollten: etwa das Rückgängigmachen der Regelung, wonach Neupensionisten im ersten Pensionsjahr keine Anpassung erhalten, was dazu führt, dass man bis zu 23 Monate auf die erste Pensionserhöhung warten muss. Oder die dem Versicherungsprinzip widersprechende Deckelung der Anpassung mit 55 Prozent der Beitragsgrundlage". Für Blecha wäre eine Anhebung der Grenze, bis zu der man die volle Teuerungsabgeltung bekommt auf ASVG-Höchstpensions-Niveau vorstellbar. (Schluss) ps/mp

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