Pirker: Weniger Kontrollen und weniger Wartezeiten für Flugpassagiere

Am kommenden Sonntag gilt der erweiterte Schengenraum auch an Flughäfen

Brüssel, 28. März 2008 (ÖVP-PD) Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen an den Flughäfen startet am kommenden Sonntag die zweite Phase der Erweiterung des Schengen-Raums. "Ich freue mich, dass jetzt auch Flugpassagiere der Schengenländer in den Genuss wesentlicher Reiseserleichterungen kommen. Unsere Sicherheit bleibt dabei gewahrt, das zeigen uns auch die positiven Erfahrungen seit der Grenzöffnung im vergangenen Dezember", begrüßt der Sicherheitssprecher des ÖVP-Europaklubs im Europäischen Parlament, Dr. Hubert Pirker, heute die bevorstehende nächste Phase der Schengen-Erweiterung. ****

Seit 21. Dezember 2007 gibt es zwischen 24 EU-Staaten keine Grenzkontrollen an den Landgrenzen mehr. Jetzt entfallen auch grundsätzlich die Ein- und Ausreisekontrollen bei den Flügen. Profitieren von diesen Reiseerleichterungen können Flugpassagiere aus insgesamt 22 EU-Staaten sowie aus Island und Norwegen. Nicht angewendet wird der Schengenraum derzeit noch auf Bulgarien, Rumänien und Zypern. Großbritannien und Irland sind ebenfalls nicht Mitglieder des Schengenraums. Die Aufhebung der Grenzkontrollen an den Flughäfen wurde mit der Umstellung auf den Sommerflugplan vereinbart. "Damit fallen die Kontrollen und die langen Wartezeiten für die Flugpassagiere weg. Die Erweiterung des Schengenraums auch für Flughäfen wird möglich, weil das hochmoderne Sicherheitssystem funktioniert. Das größere Sicherheitsnetz hat in den vergangenen Monaten eindrucksvoll seine Effizienz bewiesen", betonte Pirker.

Flugreisende aus Nicht-Schengen-Staaten werden selbstverständlich auch in Zukunft bei ihrer Einreise in den Schengenraum an Flughäfen und Grenzübertritten kontrolliert. "Auf den Flughäfen ist die strikte Trennung in unterschiedliche Terminals für uns Österreicher ja schon lange bekannt. Innerhalb des erweiterten Schengenraums können wir jetzt aber eine noch größere Reisefreiheit und weniger Zeitverlust durch Kontrollen genießen - bei gleichbleibend hoher Sicherheit", so Pirker abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Hubert Pirker MEP, Tel.: +32-2-284-5766
(hubert.pirker@europarl.europa.eu) oder Mag. Philipp M. Schulmeister,
EVP-ED Pressedienst, Tel.: +32-475-79 00 21
(philipp.schulmeister@europarl.europa.eu)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002