Molterer: Unbändige Lebensfreude Liese Prokops ist Auftrag an uns - Foto

Liese Prokop Preis erstmals verliehen – rund 400 Menschen kamen ins Palais Niederösterreich

Wien, 28. März 2008 (ÖVP-PD) „Liese Prokop hatte viele Facetten – von der sozialen Verantwortung und Toleranz bis hin zur Leistungsorientierung und Lebensfreude“, erinnerte ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Wilhelm Molterer bei der Preisverleihung des Liese Prokop Preises an die beliebte
Politikerin und den warmherzigen Menschen Liese Prokop. Mehr als
400 Menschen kamen Donnerstagabend ins Palais Niederösterreich, um der Verleihung an Liese Prokops Geburtstag beizuwohnen. Das Palais Niederösterreich war es übrigens auch, in dem Liese Prokop 1969 als Abgeordnete zum niederösterreichischen Landtag angelobt wurde – eine beispiellose Karriere bis hin zur ersten österreichischen Innenministerin begann. ****

„Eine Facette, die ich besonders an Liese Prokop schätze, ist die unbändige Lebensfreude“, so Molterer. „Das Hineingehen in die tägliche Arbeit mit einem strahlenden Gesicht, mit dem Motto ‚Ich will das gerne machen’ – das ist der eigentliche Auftrag an uns.“ Das sei auch der Geist für all jene, die sich im Rahmen der Plattform „Menschlich handeln“ (www.menschlich-handeln.at) für die Gesellschaft engagieren. Der Liese Prokop Preis ist aus Molterers Sicht „Auftrag, in dieser sehr persönlichen Ausgestaltung von politischer Verantwortung weiterzuarbeiten“.

Als weitere Facette von Liese Prokop nannte Molterer die Toleranz. „Oft wird – gerade auch in der politischen Diskussion -Toleranz mit Vernebelung verwechselt und so verstanden, möglichst alle Unterschiede zu beseitigen“, sagte Molterer. „Doch Toleranz ist erst dann gegeben, wenn man den anderen so respektiert, wie er ist und gleichzeitig die Sicherheit hat, so zu sein, wie man selber ist“, so der ÖVP-Bundesparteiobmann.

Molterer erinnerte in seiner Rede auch an das vorbildliche Verständnis von sozialer Verantwortung, wie es Liese Prokop gelebt hat. „Sie hat bei der sozialen Verantwortung beide Elemente gesehen: sowohl die Eigenverantwortung als auch die gesellschaftliche Solidarität“, betonte Molterer. Prokop habe soziale Gerechtigkeit nie so verstanden, dass die Verantwortung an den „Vater Staat“ delegiert werde. „Ihr Verständnis war vielmehr:
Selbst Verantwortung übernehmen – aber wenn die Einzelne/der Einzelne oder die Gemeinschaft nicht mehr kann, ist die staatliche solidarische Einrichtung da und hilft.“

„Es gibt Menschen, die bei der ersten Begegnung Eindruck hinterlassen. Liese Prokop ist so jemand - sie hat in ihrem Leben Spuren hinterlassen“, so Molterer, der sich selbst an die erste Begegnung mit Liese Prokop erinnert – es war über den Fernsehschirm bei den Olympischen Spielen in Mexiko. „Der olympische Fünfkampf ist die Krone des sportlichen Anspruchs“ – diese Krone habe Liese Prokop getragen. Molterer verwies in diesen Zusammenhang auf eine weitere Facette der ehemaligen Spitzensportlerin: die Leistungsorientiertheit.

Molterer bedankte sich abschließend bei all jenen, die zum Liese Prokop Preis beigetragen haben. „Alle sind Preisträger“, so Molterer. Er empfinde tiefe Dankbarkeit jenen Menschen gegenüber, die sich engagieren und hinter den Organisationen stehen. „Liese Prokop hat nie an die Institution gedacht, sondern immer an die Menschen, die in oder hinter der Institution stehen“, unterstrich Molterer. „Für Liese Prokop war der Mensch, nicht das Türschild relevant.“

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