Holland-Match: Anreise der Fans ohne Probleme

Wiener Linien bewältigten Fan-Ansturm - Kaum Verkehrsbehinderungen beim Individualverkehr

Wien (OTS) - Ruhig und ohne nennenswerte Vorkommnisse verlief die Anreise der Fans zum Stadion. Insgesamt wurden 42.000 Besucher beim Freundschaftsspiel Österreich gegen die Niederlande erwartet.

Verkehrskonzept erfolgreich

Ganz offensichtlich aufgegangen ist jenes Maßnahmenkonzept, das die Verantwortlichen nach dem Deutschland-Spiel im heurigen Februar geschnürt haben. Ziel des Verkehrskonzeptes für das heutige Freundschaftsspiel im Ernst-Happel-Stadion war die Entflechtung zwischen öffentlichem und Individualverkehr. Die Polizei hatte zu diesem Zweck 32 neuralgische Punkte im Umfeld des Wiener Stadions mit Einsatzkräften besetzt. Die Wiener Linien setzten entlang der heute zum letzten Mal als Haupttransportmittel fungierenden Straßenbahn-Linie 21 mehr als 150 Personen für Ordnerdienste ein. Die Straßenbahnlinie hatte am heutigen 26. März ihre Abschiedsvorstellung als Stadionzubringer. Ab 10. Mai steht die verlängerte U2 mit einer mehr als doppelt so hohen Transportleistung wie die Straßenbahn zur Verfügung. Außerdem waren auffällig viele Fans der Empfehlung gefolgt, für den Weg zum Stadion die U-Bahnlinie U 3 zu benützen.

Parkhäuser in Stadionumgebung nur teilweise ausgelastet - Umsteigen auf Öffis hat funktioniert

Eindeutig aufgegangen ist auch der Vorsatz der Organisatoren, dieses Mal mehr Fans als wie zuletzt zur Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen. Daher konnten auch die Verkehrsleitzentrale und der ÖAMTC unisono vermelden: Trotz der Staus vor den Autobahnabfahrten zum Stadion war am Mittwoch Abend "alles im normalen Bereich". Ein weiteres Indiz für die hohe Bereitschaft zum Umsteigen auf die Öffis: Die Parkhäuser in der Stadionumgebung waren auffallend gering ausgelastet, einzig die Parkplätze im Nahbereich des Stadions zeigten eine 100prozentige Belegung.

Durch den Einsatz der Verkehrsabteilung der Wiener Polizei herrschte auf den Zufahrtsstraßen, wie etwa Handelskai, Praterstern, Meiereistraße und Stadionallee ein weitgehend flüssiger Verkehr. Der Straßenverkehr wurde auf neuralgischen Punkten von der Polizei geregelt. Insgesamt 105 Fanbusse wurden ohne Behinderung zu ihren Abstellplätzen beim Stadion gelotst.

Fans kamen rechtzeitig zum Spiel

Die meisten Zuseher folgten dem Ersuchen der Wiener Linien, möglichst zeitgerecht zum Spiel zu kommen. Der Zuschauerstrom verteilte sich gleichmäßig auf die letzten drei Stunden vor Anpfiff. Erstmals bestanden auch die 77 Drehkreuze ihre Feuertaufe. Um 20.24 Uhr konnten die letzten Fans das Stadion betreten. Beim Deutschland-Spiel waren zahlreiche Fans durch den Engpass bei den Sicherheitskontrollen nicht rechtzeitig ins Stadion gelangt.

Ruhe unter den Fans

Bemerkenswert ruhig gestaltete sich auch die Anreise der Fans, die teilweise auch aus den Bundesländern nach Wien fuhren: In keinem einzigen Fall war bisher ein polizeiliches Einschreiten notwendig.

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