Unternehmer können künftig mehr Verwaltungskosten einsparen

Mitterlehner begrüßt neuen Maßnahmenkatalog

Wien (PWK219) - Unternehmer können künftig mehr an Verwaltungskosten einsparen: Ein neuer Plan sieht 133 Maßnahmen vor, um die Verwaltungskosten zu senken. "Die Vorschläge berühren eine breite Palette von Rechtsbereichen und geben einen guten Arbeitsrahmen vor", die nun konsequent weiterzuentwickeln und entsprechend umzusetzen sind", begrüßt Reinhold Mitterlehner, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, den heutigen Ministerratsbeschluss.

Einige Vorschläge der Wirtschaftskammer hätten bereits Eingang in den Maßnahmenplan gefunden. Die Wirtschaftskammer stehe jederzeit zur Verfügung, Maßnahmen weiter zu entwickeln oder zu formulieren, denn der derzeit vorgelegte Katalog versteht sich als erster Maßnahmenplan, der laufend ergänzt werden soll.

Mitterlehner: "Große Erwartungen setze ich in Vereinfachungen im Steuerbereich, die auch bei der Steuerreform Beachtung finden sollen. Beispielsweise sollte die Erstellung von Steuererklärungen vereinfacht werden und eine verstärkte Abstimmung zwischen dem Einkommensteuerrecht und dem Unternehmergesetzbuch stattfinden. In diesem Bereich falle auch die von der WKÖ vorgeschlagene Erhöhung der Schwelle für die verpflichtende Buchführung auf 600.000 Euro. Ebenso sind Vereinfachungen bei Gebührengesetz und der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung angedacht. "Die Steuerreform bietet nun eine gute Gelegenheit, grundsätzliche Vereinfachungen im Steuerrecht und eine Verringerung der Aufzeichnungs- und Meldepflichten schnell und effektiv umzusetzen", betont Mitterlehner. (IP)

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