Rasinger: Ärztekammervorschlag für Versicherungspflicht mit ÖVP nicht machbar

In Deutschland negative Erfahrungen mit Versicherungspflicht durch zunehmende Entsolidarisierung

Wien, 26.März 2008 (ÖVP-PK) „So verlockend die Versicherungspflicht scheint, so sind die negativen Aspekte mehr
als bewiesen“, so ÖVP-Gesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger bezüglich Dorners Vorschlag zur Versicherungspflicht. „Der einzelne Patient hat kaum Möglichkeiten, die vielen komplexen Angebote zu durchschauen und würde wohl auf Kosten der Gesundheit Minimalpakete wählen, die im Falle einer schweren Krankheit nur Unterversorgungen zulassen“, bekräftigt Rasinger. ****

„Bekanntlich benötigen ältere Menschen das Gesundheitssystem mehr. So sind die Kosten der über 75-Jährigen fünfmal so hoch wie bei 20-Jährigen. Jüngere Menschen wählen Kassen mit geringeren Leistungen und Beiträgen. Ein Leistungspaket - unabhängig von Alter und Einkommen - ist so nicht machbar“, führt der ÖVP-Gesundheitssprecher weiter aus. Abschließend sagt Rasinger: „So marktwirtschaftlich einleuchtend der Vorschlag Dorners auch erscheint, so gefährlich ist er bei näherem Hinsehen, da er zu steigender Entsolidarisierung von Arm und Reich führt. Die ÖVP steht hier fest zum Regierungsprogramm, das eine hochstehende, qualitative Versorgung - unabhängig von Alter und Einkommen - für alle vorsieht“.

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