Haimbuchner: "Erschreckender Anstieg der Gewalt an Schulen offenbart das Scheitern der 68er!"

FPÖ fordert umfassende Analyse und härteres Durchgreifen

Wien (OTS) - "Die erschreckenden Ergebnisse für Österreich der WHO-Studie über die Gewalt an Schulen offenbaren das Scheitern der Strategien der Lehren der 68er, die sich im Erziehungs- und Justizwesen durchgesetzt haben", reagierte der FPÖ-Jugendsprecher NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner auf die Veröffentlichung besagter Studie.

Laut dieser rangiert Österreich im Bezug auf Gewalttaten und Gewaltbereitschaft im traurigen Spitzenfeld nach Litauen und der Bundesrepublik Deutschland. "Alarmierend ist die Alltäglichkeit und Intensität der Gewalt abseits gewöhnlicher Schulhofrauferein, welche schon kriminelle Züge annimmt", so Haimbuchner weiter.

"Als Antwort auf diese Herausforderung fordert die FPÖ eine sofortige Befassung der zuständigen Ministerinnen, Kdolsky, Berger und Schmid mit diesem Thema. Haimbuchner verlangt, dass eine genaue Analyse der Ursachen erfolgen müsse, ohne Rücksicht auf Tabus, wie schlecht integrierter Ausländerkinder und Verwahrlosung durch Gleichgültigkeit der Eltern.

"Dies wäre um einiges vernünftiger, als Studien über Gendermainstreaming. Für diese kann sich die Jugendministerin leider viel eher begeistern, anstatt die echten Probleme anzupacken", kritisierte der FPÖ-Jugendsprecher Bundesministerin Kdolsky und stellte weiter fest: "Eines kann schon vorab festgestellt werden: Die Lehren der 68er sind an der Realität gescheitert. Gewalt an den Schulen geht Hand in Hand mit der massiven Zunahme der Jugendkriminalität. Lehrer müssen härter durchgreifen, ebenso ist die Justizministerin aufgefordert, rechtliche Maßnahmen zu überdenken, wenn beispielsweise Fälle in den Schulen bereits den Tatbestand der schweren Körperverletzung erfüllen. Zudem haben die Jugendämter in Kooperation mit Schulen, Polizei und Justiz sorgfältiger Problemfälle zu prüfen, um die Ursachen und die Verantwortung der Eltern zu klären. Unsere Jugend darf nicht durch falsch verstandenes laissez-faire der 68er ohne Grenzen und Konsequenzen aufwachsen."

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