FPÖ - Neubauer und Tiefenbacher: Buchingers Pensionserhöhung ist erneuter Betrug an Senioren

"Duo Infernal Gusenbauer und Buchinger fallen noch im Liegen dreimal um!"

Wien (OTS) - "Das von der SPÖ geforderte Vorziehen der kompletten Steuerreform auf 2009 ist in dem gestern präsentierten Paket nicht enthalten, auch nicht der "Gusi-Hunderter" - die Einmalzahlung für Einkommensschwache", kommentieren heute FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer und der Obmann des Österreichischen Seniorenrings Dr. Edwin Tiefenbacher den aktuellen Koalitions-Kompromiss.

"Weder hat sich die SPÖ bei der Abschaffung der Studiengebühren, noch bei der groß in der Pressestunde angekündigten Steuerreform ab 2009 gegenüber der ÖVP durchgesetzt", so Neubauer."Was die Sozialisten aber nun als "großen Wurf" für die Pensionisten ankündigen, schlägt dem Fass den Boden aus", ergänzt Tiefenbacher. Demnach werde die nächste Pensionserhöhung für 14 Monate gelten und damit bereits mit 1. November in Kraft treten.

Den Grund für die vernehmliche Empörung der Betroffenen sehen Neubauer und Tiefenbacher darin, dass zum 1. Jänner 2008 die Pensionen abhängig von der bisherigen Pensionshöhe entweder prozentuell oder mit einem Fixbetrag erhöht wurden. Die Erhöhung gilt nicht für Direktpensionen mit einem Stichtag im Jahr 2007 und Hinterbliebenenpensionen, die von einer Pension mit einem Stichtag 2007 abgeleitet sind. Diese Pensionen werden erstmals im Jänner 2009 erhöht. "In Anbetracht der massiven Teuerungswelle und der damit zusammenhängenden Diskussion, in der selbst die Regierungsparteien zumindest nach außen hin an einem Strang ziehen und von einem Handlungsbedarf sprechen, ist diese Regelung der verzögerten Pensionsanpassung mehr als fragwürdig", beurteilt Neubauer.

"Durch die verzögerte Pensionsanpassung im ersten Jahr gehen den Neu-Pensionisten dieses Jahr durchschnittlich 2,1 % Inflationsanpassung dauerhaft verloren. Das bedeutet eine niedrigere Pension für alle Zukunft und ein zusätzlicher Kaufkraftverlust, von dem Pensionisten ohnehin stark betroffen sind", stellt der freiheitliche Seniorensprecher Neubauer fest, der die Regierungsvorlage deshalb als "halbherzige Alibihandlung" bezeichnet und eine eigene Initiative im Nationalrat für die Pensionisten ankündigte.

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