Grüne protestieren vor chinesischer Botschaft gegen Gewalt in Tibet

"China soll die inhaftierten TibeterInnen freilassen" - Bundesregierung muss aktiv werden

Wien (OTS) - Mit einer Kundgebung protestierten die Grünen heute vor der chinesischen Botschaft in Wien gegen die Vorgänge in Tibet und das Vorgehen der chinesischen Behörden gegen TibeterInnen. Die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger, forderte dabei gemeinsam mit der außenpolitischen Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek und der stellvertretenden Bundessprecherin, Madeleine Petrovic, ein sofortiges Ende der Gewalt in Tibet, sowie die Freilassung aller inhaftierten DemonstrantInnen. Weiters müsse es eine UNO-Mission zur Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen geben und eine sofortige Aufnahme von Gesprächen mit der tibetischen Exilregierung, so Weinzinger. Kritik übten die über 100 TeilnehmerInnen der Kundgebung auch an der österreichischen Bundesregierung: "Wir erwarten einen scharfen Protest von Bundeskanzler und Außenministerin gegenüber China. Gleichzeitig muss Österreich auf eine rasche und scharfe Verurteilung der Vorgangsweise innerhalb der EU drängen", erklärte die Menschenrechtssprecherin der Grünen.

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