Kranzl: "Die Richtung stimmt"

Staatssekretärin zeigt auf, dass Regierung bei Forschung und Entwicklung viel weitergebracht hat

Wien (SK) - "Ich bin sehr stolz darauf, dass es uns seit Antritt
der Regierung bereits gelungen ist, einen großen Teil der im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen im Bereich der Forschung und Entwicklung einzuleiten und umzusetzen", betonte Staatssekretärin Christa Kranzl am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz zur "Erfolgsbilanz für Forschung und Entwicklung". "Investitionen in Forschung und Entwicklung sind eine der größten Grundlagen für den Wettbewerb, das Wirtschaftswachstum und einer positiven Entwicklung bei der Beschäftigung." ****

Nach dem Bereich der Bildung haben Investitionen in den F&E-Bereich die größten positiven Auswirkungen auf die Beschäftigung, führte Kranzl aus. "Eine Milliarde Euro in Forschung schafft und sichert kurzfristig 14.000 Arbeitsplätze, langfristig sogar 17.000."

Bis 2010: 800 Mio. Euro mehr für F&E

Im Regierungsprogramm sei festgehalten, dass "mehr und langfristig in Forschung, Technologie und Innovation investiert" werden solle. "Österreich hält als eines der wenigen europäischen Länder an den Lissabon-Zielen, am Erreichen der 3-Prozent-Quote fest", so Kranzl. Ein weiteres Ziel sei es, das Verhältnis von privaten Investitionen und Investitionen der öffentlichen Hand auf zwei Drittel zu ein Drittel zu verändern. "Bis zum Jahr 2010 wird es insgesamt um 800 Millionen Euro mehr für Forschung und Entwicklung geben." Im Moment betrage das Verhältnis noch 39 Prozent öffentliche Investitionen, 61 Prozent private. "Ich bin aber optimistisch, dass es uns gelingt, hier weitere Schritte zu setzen. Die Richtung stimmt."

Nummer 1 in Europa

Sehr erfreulich sei auch, dass sich Österreich in den letzten Jahren in diesem Bereich besonders positiv entwickelt habe. "Österreich ist laut European Innovation Scoreboard bei der Entwicklung der F&E-Ausgaben von 1995 bis 2006 die Nummer 1 in Europa", führte die Staatssekretärin aus.

Wie im Regierungsprogramm vorgesehen, werde nun auch intensiv überprüft, in welchem Ausmaß die Investitionen und die Forschungsförderung effizient und bedarfsgerecht eingesetzt werden. Eine dafür eingesetzte Gruppe unter Wifo-Chef Aiginger werde im Frühjahr 2009 erste Ergebnisse vorlegen, kündigte Kranzl an.

Auf sehr gutem Weg bei Forschung in KMU

Auch im Bereich der Maßnahmen, um bei den KMU Forschung und Entwicklung zu forcieren, sei man auf einem "sehr gutem Weg", bekräftigte Kranzl. So werde das Programm "Forschung schafft Arbeit" ausgezeichnet angenommen. Insgesamt wurde hier für das Jahr 2008 ein Budget von 22 Millionen Euro veranschlagt. "Bei dem Forschungsscheck wurden alle unsere Erwartungen übertroffen. Bisher wurden 1.047 Schecks beantragt, 908 wurden ausgestellt", freut sich Kranzl über die ausgesprochen guten Ideen und Innovationen, die eingereicht wurden. Auch auf europäischer Ebene sei das Programm "Forschung schafft Arbeit" sehr positiv begrüßt worden.

Kranzl ging weiter noch auf eine ganze Reihe von Maßnahmen ein. Etwa das Programm "Forschung macht Schule" - ein Teil zum Aufbau von Human Ressources; die Projekte "FEMTech" mit denen besonders der Frauenanteil in der Forschung und Entwicklung gefördert und erhöht werden soll. Weiter werde im Bereich des aktiven Klimaschutzes und der umweltfreundlichen Mobilität kräftig in Forschung und Entwicklung investiert. Ein Bereich, in dem man auch viele Chancen habe, wenn gute Maßnahmen erarbeitet werden, denn an solchen würde es globales Interesse geben.

"Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden und danke auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, weil wir gemeinsam viel weitergebracht haben. Es gibt noch viele Ideen. Wenn es im Bereich der Forschung und Entwicklung so weitergeht, wie im vergangenen Jahr, braucht man sich um Österreichs Zukunft keine Sorgen machen." (Schluss) js

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