• 20.03.2008, 10:55:38
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Brauner: Wien Holding entwickelt Zentrum für alle in Stadlau

Mehr als 240 Mio. Euro werden in die Großimmobilienprojekte beim Genochplatz investiert

Wien (OTS) - "Unter dem Titel "Neu Stadlau" entwickeln wir unter
Federführung der Wien Holding gleich beim Genochplatz im 22. Bezirk
eine neue Stadt in der Stadt. Auf einer Gesamtgrundstücksfläche von
über 140.000 Quadratmetern - so groß wie etwa 20 Fußballfelder -
entstehen bis zum Jahr 2014 neue Wohnungen, Büros, ein
Studierendenheim, ein Geriatriezentrum und ein Wohnpark - auch für
ältere Menschen. Weiters errichten wir die dazugehörige
Infrastruktur, von Einkaufsmöglichkeiten über ein Ärztezentrum bis
hin zu vielen Freizeiteinrichtungen. Auf dem ehemaligen
Betriebsgelände der Waagner Biro - wo früher Stahlbaufertigteile
hergestellt wurden - schaffen wir nun ein pulsierendes Zentrum, das
neue Jobs und mehr Lebensqualität im Bezirk bringt", erklärte Finanz-
und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner am
Donnerstag bei der Präsentation eines der jüngsten und größten Wien
Holding-Immobilienprojekte.

"Dieses Projekt zeigt ausgezeichnet, wie wir die Aspekte der
Stadtentwicklung, der Wirtschaftsförderung und der Gesundheitspolitik
bündeln, um praxisorientierte Projekte zu realisieren, von denen die
Menschen unmittelbar profitieren. Wir schaffen damit optimale
Rahmenbedingungen für Wiener Betriebe, steigern die Wohn- und
Lebensqualität und bieten neue Konzepte zum Zusammenleben der
Generationen, was vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden
Gesellschaft besonders wichtig ist", so Brauner weiter.****

Ganz Stadlau profitiert

"Nun profitieren auch die StadlauerInnen von der weiteren
Entwicklung des Bezirks. Mit dem neuen Stadtquartier Neu Stadlau und
dem neuen Stadtteil an der Mühlgrundgasse sowie mit der Verlängerung
der U2 hat auch Stadlau im Zug, der die Donaustadt in die Zukunft
führt, Platz genommen. Mich freut es ganz besonders, dass bei der
Entwicklung von STAR22 auf alle Bedürfnisse der Gesellschaft
Rücksicht genommen wird", erklärte Bezirksvorsteher Norbert Scheed.

"Für die Jüngeren wird es leistbare Wohnungen geben und für die
Älteren wird ein Alt werden im Bezirk möglich. Verbunden mit der
Infrastruktur rückt der Standort Donaustadt einmal mehr für
Betriebsansiedlungen in den Vordergrund. Und das bedeutet neue
Arbeitsplätze, die sich in unmittelbarer Umgebung mit hoher
Wohnqualität befinden. Das zeigt, dass die Donaustadt als größter
Entwicklungsbezirk mit einer steigenden, ja sogar der höchsten
Lebensqualität Wiens, auch in Zukunft bestehen wird", so Scheed
weiter.

Die StadlauerInnen und alle interessierten WienerInnen können
sich über das Immobilienprojekt Neu Stadlau direkt vor Ort
informieren und zwar bei einem ehemaligen Marktstand auf dem
Genochplatz, der zu einem Infostand umgebaut wird.

Baubeginn 2009 - Erste MieterInnen ziehen 2011 ein -
Gesamtfertigstellung bis 2014

Das Projekt Neustadlau besteht aus drei großen
Immobilienprojekten, dem Büro-, Gewerbe- und Wohnpark STAR22, der
Wohnanlage OASE22 mit speziellen Angeboten auch für ältere Menschen
und dem Studierenden-Wohnheim BASE22. Das Areal ist verkehrstechnisch
optimal erschlossen. Straßenbahn, Autobus und Schnellbahn sind nur
einen Steinwurf entfernt. Und ab 2010 gibt es mit der verlängerten U2
den Anschluss an das Wiener U-Bahnnetz. Auch das Zentrum von
Bratislava ist von hier aus in 45 Minuten erreichbar.

"Der Baubeginn ist für 2009 vorgesehen. In der ersten Baustufe
bis 2011 werden neben dem STAR22-Projekt auch die erste Bauphase der
Projekte OASE22 und BASE22 realisiert. Die ersten MieterInnen sollen
bereits nach Abschluss der ersten Bauphase im Jahr 2011 einziehen.
Das Gesamtprojekt wird dann im Jahr 2014 abgeschlossen sein",
berichtet Wien Holding-Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Brigitte Jilka,
MBA.

Insgesamt investiert die Wien Holding gemeinsam mit Partnern wie
dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), der GESIBA oder dem
Wien Holding-Tochterunternehmen Studentenheim Haus Döbling
Betriebsges.m.b.H. sowie der Caritas mehr als 240 Millionen Euro in
die Projekte. Allein in der ersten Baustufe werden 190 Mio. Euro
verbaut. Somit ist das Immobilienprojekt in Neu Stadlau eines der
größten und ehrgeizigsten Immobilienprojekte der Wien Holding. Der
Konzern, der unter anderem auch für die Projekte Palais Hansen,
U2-Stadtentwicklung oder den Neubau der Therme Oberlaa
verantwortlich ist, zählt damit mittlerweile zu den wichtigsten
Immobilienentwicklern in Wien. "Mit unseren Immobiliengesellschaften
machen wir von Jahr zu Jahr steigende Umsätze. Dieser Bereich ist
außerdem bereits das umsatzstärkste Geschäftsfeld der Wien Holding",
so Jilka weiter.

STAR22: Arbeiten, Wohnen und die Freizeit in einem Zentrum für
alle verbringen

Wohnanlage, Erlebnispark, Business- und Creative Center,
Einkaufszentrum: STAR22 ist das Kernprojekt im Rahmen der
Neuerschließung der ehemaligen Waagner Biro-Gründe und wird als Mixed
Use-Komplex auf einer Grundfläche von rund 40.000 Quadratmetern
realisiert. Insgesamt drei aufeinander ausgerichtete Baukomplexe mit
Büros, Gewerbeflächen und Wohnungen fügen sich harmonisch zu einer
Microcity zusammen. Das Gesamtinvestvolumen für STAR22 beträgt 150
Millionen Euro.

So wird die Stadt Wien in einem der Bürokomplexe ihr neues
IKT-Zentrum einrichten, mit Büros, Rechenzentrum und Schulungsräumen.
Rund 1.100 MitarbeiterInnen werden in das IKT-Zentrum einziehen. In
Kooperation mit dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds WWFF ist ein
Gründerzentrum für junge Unternehmen und Start Up-Betriebe geplant,
aber auch für Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat der Wiener
Wirtschaft bilden, sind entsprechende Flächen vorgesehen. Zielgruppe
sind vornehmlich Klein- und Kleinstunternehmen aus dem New
Creative-Bereich, sowie dem Bereich Informationstechnologie.

Geschäftslokale in einer Ladenpassage und ein Einkaufszentrum
mit einem 2.500 m2 großen Supermarkt für die Nahversorgung ergänzen
das Angebot. STAR22 wird auch Wellness- und Fitnesseinrichtungen und
Ärztepraxen beherbergen. Die Caritas wird am Standort ein
geriatrisches Pflegeheim bauen und von der GESIBA sind weiters etwa
250 bis 300 Wohnungen geplant. Darüber hinaus stehen in einer
Tiefgarage ausreichend Parkplätze für die Wohnbevölkerung genauso wie
für KundInnen des Nahversorgungszentrums zur Verfügung.

Herzstück des neuen Zentrums wird eine zentrale Piazza sein, die
zum Flanieren, Shoppen oder einfach zum Verweilen und Plaudern
einlädt. Der gesamte Komplex ist offen konzipiert, es gibt mehrere
Zugänge und großzügige, gartenarchitektonisch gestaltete Grünflächen.
Das städtebauliche Konzept stammt von BUS Architektur. Dieses
Architektenteam hat bereits mit der Compact-City in Wien-Floridsdorf
bewiesen, wie sich suburbane Strukturen elegant mit urbanem Ambiente
verbinden lassen.

OASE22: Ein Wohnpark für alle - auch für ältere Menschen

Direkt an STAR22 grenzt das Projekt OASE 22 - ein Wohnpark auch
für ältere Menschen. Derzeit ist die Donaustadt aus demografischer
Sicht einer der jüngsten Bezirke in Wien. Hier leben viele junge
Familien und Singles und entsprechende Angebote für SeniorInnen sind
im 22. Bezirk noch knapp. Angesichts der demographischen Prognosen
wird der Bedarf an Wohnungen für SeniorInnen in den nächsten 10 bis
15 Jahren jedoch rasant steigen. OASE22 ist ein Projekt, das dieser
Entwicklung gerecht wird und Wohnungen, sowie entsprechende
Dienstleistungen, wie Schwesternstützpunkt und Tageszentrum in einem
Verbund anbietet. Dies beinhaltet auch eine Kooperation mit dem neuen
Geriatriezentrum der Caritas, das im Rahmen von STAR22 errichtet
wird.

Das architektonische Konzept für OASE 22 stammt vom Studio uek
(Katharina Urbanek, Benni Eder und Theresa Krenn) und ist aus
"Europan 9", einem paneuropäischen JungarchitektInnen-Wettbewerb,
hervorgegangen. Unter dem Motto "Future Generation" hatten sich
insgesamt 2.000 Teams an 78 Projekten beteiligt, deren Entwürfe von
einer internationalen Jury, die sich aus Expertengremien aus 16
Ländern zusammensetzte, beurteilt wurden.

OASE22 ist ein ambitioniertes, mutiges Konzept, das auf die
unterschiedlichen Wohnbedürfnisse und Mobilitätsgruppen eingeht. Die
Planung sieht eine zweiteilige Bebauung mit insgesamt zehn Häusern
vor. Die Häuser sind maßgeschneidert für drei unterschiedliche
Gruppen, die vom Architektenteam als Insulaner (BewohnerInnen mit
eingeschränktem Mobilitätskreis), als Urbanisten (suchen die Qualität
des Stadtrandgebietes mit allen Freizeitmöglichkeiten) sowie als
Centropisten (nutzen den Wohnort als Basis für die tägliche Fahrt in
die Arbeitswelt) beschrieben werden. Die Häuser sind so angeordnet,
dass sie ein Vieleck bilden, dessen weite Innenfläche einen
großzügigen Freizeit- und Erholungsraum bietet sowie Schutz und
Öffnung zugleich signalisiert.

Bauträger für den ersten Bauteil ist die GESIBA, die ähnliche
Projekte bereits in der Troststraße in Favoriten sowie aktuell am
ehemaligen Nordbahnhofgelände realisiert hat. Die weitere Baustufe
wird entsprechend der Vorgaben von Europan 9 im Rahmen eines
Bauträgerwettbewerbes vergeben. Baubeginn für OASE22 ist im Jahr
2009. Das Investvolumen für OASE22 beträgt rund 80 Millionen Euro.
Die ersten Mieter werden 2011 einziehen.

BASE 22: StudentInnenwohnheim für junge Studierende aus der
Centrope Region

Unter dem Titel BASE22 entsteht entlang der Stadlauerstraße ein
Studierendenwohnheim. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 13.000
Quadratmetern sind in einem in sich geschlossenen Gebäudeensemble
etwa 370 Zimmer und 24 Wohnungen geplant, inklusive umfassender
Infrastruktur. Zusätzlich werden großzügige Dachterrassen angelegt.
In unmittelbarer Nähe befinden sich neben dem Naherholungsgebiet der
alten Donau auch die Kletterhalle Wien und die SPORT&FUN Halle.

Die Zielgruppe für BASE22 sind vor allem junge Studierende aus
der Centrope Region. Centrope, das sind die österreichischen
Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland, die Region
Südmähren, die slowakischen Bezirke Bratislava und Trnava sowie die
ungarischen Komitate Györ, Moson und Sopron. Sie bilden eine Region
in der Europäischen Union, die gekennzeichnet ist von einer hohen
wirtschaftliche Dynamik und der Entwicklung eines neuen
Wissenschafts- und Forschungsraumes mit insgesamt 22 Universitäten.
Das studentische Potenzial liegt bei mehr als 250.000 jungen
StudentInnen. BASE 22 macht es für die Studierenden aus dieser Region
möglich, die Bildungsangebote in Wien zu nutzen und dabei im Herzen
der Region zu leben. Mit dem Projekt wird nicht nur der Gedanke eines
neuen Europas mit Leben erfüllt, sondern es werden damit die
Voraussetzungen geschaffen, dass die Studierenden auch nach dem
Studienabschluss miteinander arbeiten, forschen und kooperieren.

Realisiert wird BASE22 mit dem Know-How eines Wien
Holding-Tochterunternehmens, der Studentenheim Haus Döbling
Betriebsges.m.b.H., die bereits das Studierendenwohnheim BASE19 (Haus
Döbling) erfolgreich führt. BASE22 wird in zwei Baustufen realisiert:
Die erste Baustufe erfolgt mit 200 Studentenwohneinheiten
gleichzeitig mit der ersten Baustufe von STAR22 ab 2009.. Das
Investitionsvolumen von BASE22 beläuft sich auf rund 10 Millionen
Euro.

Der Wien Holding Immobiliencluster wächst

Die Wien Holding ist ein Mischkonzern mit derzeit über 70
verschiedenen Unternehmen und Beteiligungen. Der Konzern agiert in
fünf verschiedenen Geschäftsfeldern: im Freizeit-, Kultur- und
Veranstaltungsmanagement, im Immobilienbereich und in den Sektoren
Logistik & Mobilität, Medien & Bildung sowie im Umweltbereich.

Das Immobiliengeschäft der Wien Holding entwickelt sich
besonders dynamisch. Insgesamt 33 Unternehmen des Konzerns sind
aktuell im Businesscluster-Immobilien gebündelt. Die Wien
Holding-Immobilienentwickler sind zum Beispiel bei der
U2-Stadtentwicklung, der Verwertung der Grundstücke rund um die Messe
Wien oder am Gelände des ehemaligen Schlachthofes St. Marx engagiert.
Aber auch das Biotechnologiezentrum in der Muthgasse, der Verkauf des
Palais Hansen und der Ausbau der Therme Oberlaa laufen über die Wien
Holding. Wie auch in den anderen Geschäftsfeldern der Wien Holding
verfolgen die Unternehmen einen wesentlichen Grundsatz: Es geht um
den Mehrwert für die Stadt. Die Entwicklung der Immobilie erfolgt
immer auch unter dem Gesichtspunkt, das Umfeld und ganze Stadtteile
aufzuwerten.

Insgesamt erwirtschaftet der Wien Holding Konzern mit seinen
über 70 Unternehmen und rund 1.800 Beschäftigten einen jährlichen
Umsatz von rund 310 Millionen Euro. Die laut WIFO damit verbundene
Wertschöpfung beträgt fast eine Milliarde Euro pro Jahr. (Schluss)
gaw

Rückfragehinweise:

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Wolfgang Gatschnegg
   Wien Holding -  Konzernsprecher 
   Tel.: 408 25 69/21
   E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at
   www.wienholding.at
   
   Mag.a Cécile-Veronique Kochwalter
   Mediensprecherin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner
   Tel: 01/4000-81 219
   Handy: 0676/8118 81219
   E-Mail: cecile.kochwalter@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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