Rassendiskriminierung muss zurückgewiesen werden

Bayr lehnt Selektionsforderungen im Gesundheitssystem ab

Wien (SK) - Der Internationale Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung wurde 1966 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und soll an das Massaker in Südafrika vom 21. März 1960 erinnern, bei dem 69 Menschen bei einer friedlichen Demonstration gegen die Apartheidpolitik von Polizisten erschossen wurden. "In Österreich sind wir ganz besonders dazu aufgerufen", so Petra Bayr, entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ, "wachsam zu sein und immer wieder aufkommenden Rassismus zu bekämpfen und uns solidarisch mit den von Rassismus Betroffenen zu zeigen!" ****

Immerhin ist in Österreich die Beobachtungsstelle für Rassismus eingerichtet und auch die historische Belastung sollte uns bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit Verantwortung zeigen und Sensibilität bezüglich dieses schwerwiegenden Themas keinesfalls vermissen lassen. "Ich bin der Überzeugung, dass eine große Hoffnung in den Kindern und Jugendlichen liegt", so Bayr, "die gemeinsam aufwachsen und bei vielen Gelegenheiten den Erwachsenen zeigen, dass es auf ganz andere Werte als auf Rasse oder Herkunft ankommt!" Die Kinder gehen gemeinsam in die Schule, spielen gemeinsam im Park oder am Fußballplatz und laufen schon dadurch weniger Gefahr, mit rassistischen Vorurteilen infiziert zu werden.

In diesem Zusammenhang verurteilt Bayr die Forderungen seitens der FPÖ, in Österreich lebende und arbeitende Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft sollten nur Zugang zu einem Basis-Gesundheits-System haben. "Natürlich haben alle Menschen, die auch Beiträge leisten, Anspruch auf Leistungen", erläutert Bayr, "weshalb sollte es - noch dazu im Gesundheitsbereich - da eine Diskriminierung aufgrund des Passes geben? Derartige Forderungen nach Selektionen nach rassischen oder Herkunftskriterien sind strikt und vehement zurückzuweisen" (Schluss) js/mp

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