Augarten - SP-Hora: "Leitbildprozess ist wichtig für die BenutzerInnen des Augartens"

Denkmalschutz liegt im Verantwortungsbereich des Bundesdenkmalamtes

Wien (SPW-K) - "Die SPÖ steht weiterhin uneingeschränkt zum Leitbildprozess im Augarten. Es kann nicht sein, dass dieser Prozess von Kritikern ausschließlich auf den Augartenspitz konzentriert wird", erklärt der Vorsitzende des Planungsausschusses, der Leopoldstädter Gemeinderat Karlheinz Hora. Es sei bedauerlich, dass der Bund als Eigentümer nicht zu seiner Zusage steht, die Leitbilderstellung abzuwarten. "Für die Bewohnerinnen der Leopoldstadt und der Brigittenau ist aber wichtig, wie der Park genutzt wird."

Die rechtliche Beurteilung des Denkmalschutzes beim dem Projekt am Augartenspitz obliege jedenfalls dem Bundesdenkmalamt, sagt Hora. Zu den Vorwürfen eines Vertreters der Aktion 21, Beamte würden zu Rechtsbeugungen genötigt, fordert Hora die Aktion 21 auf, entsprechende Hinweise bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. "Solch schwer wiegende Behauptungen gehören untersucht. Wenn nichts dahintersteckt, stellt sich die Frage, warum solche Behauptungen aufgestellt wurden."

Amüsiert zeigt sich Hora über den Pawlowschen Reflex der grünen Planungssprecherin Gretner: "Immer wenn der Bund versagt soll die Stadt. Von Frau Gretner habe ich mir aber mehr Kreativität erwartet."

Irritiert zeigte sich der SP-Mandatar über die Tatsache, dass der Verein "Freunde des Augartens" offenbar von der Aktion 21 vereinnahmt worden ist. Der harte Kern der Aktion 21 besteht aus einer Handvoll Leuten, die einem Wanderzirkus gleich versucht, Bürgerinitiativen in ganz Wien zu unterwandern - ob Anrainer oder nicht ist dabei schon lange kein Kriterium mehr bzw. nie eines gewesen.
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