Kärnten bei Einbürgerungen auf dem richtigen Weg

LH Haider: Restriktiver Kurs hat sich voll bewährt - 2007 hatte Kärnten zweitniedrigste Zahl an Einbürgerungen

Klagenfurt (LPD) - 2007 wurden 631 Personen in Kärnten eingebürgert, dies sind 51,2 Prozent bzw. 661 Fälle weniger als im Jahr 2006. Bundesweit weisen die Einbürgerungen einen Rückgang von 46,5 Prozent auf. Diese aktuellen Zahlen gab Landeshauptmann Jörg Haider heute, Mittwoch, bekannt. Der Landeshauptmann hob in diesem Zusammenhang die Richtigkeit der restriktiven Einwanderungspolitik hervor, der eine genaue Prüfung aller einbürgerungswilligen Personen vorangeht.

Wie Haider unterstreicht, sollen nur jene, die sich den Gesetzen und Regeln des Gastlandes unterordnen und bereit sind, sich in unsere Gesellschaft und Kultur einzufügen, auch ständig hier leben dürfen. "Kärnten zeigt hier einen klaren Kurs, der große Akzeptanz findet und sich voll bewährt hat", sagte Haider, der beispielsweise auf die von ihm veranlasste Abschiebung von gewalttätigen Tschetschenen aus Kärnten verwies.

Kärnten weist bei den Einbürgerungen im Bundesländervergleich 2007 nach dem Burgenland den zweitniedrigsten Wert auf. Wien dagegen führt mit 5.200 Einbürgerungen. Wie die Landesstatistik weiter erhoben hat, stammen von den 2007 in Kärnten eingebürgerten Personen 519 bzw. 81,3 Prozent aus dem ehemaligen Jugoslawien und nur 46 aus dem EU-Raum.
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