Hirtzberger: Bürgermeister erhielt schon vor einem Jahr verdächtige Post.

Seine Frau bestätigt: "Mein Gatte hat bereits vor einem Jahr ein Kuvert mit einem durchgestrichenen Herz bekommen."

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der vergiftete Bürgermeister von Spitz, Hannes Hirtzberger, bereits vor einem Jahr verdächtige Post erhalten. Wie aus einer Vernehmung der Frau des Opfers - das sich derzeit in der Aufwachphase aus dem Tiefschlaf befindet - hervorgeht, hat Hirtzberger schon ein Jahr vor dem heimtückischen Mon-Chéri-Anschlag dubiose Post erhalten. Demnach gab die Frau unmittelbar nach dem jetzigen Attentat wörtlich zu Protokoll: "Ich möchte anführen, dass ich mich erinnern kann, dass mein Gatte vor zirka einem Jahr bereits einen Zettel oder ein Kuvert mit einem durchgestrichenen Herz bekommen hatte."

Offensichtlich hatte Hirtzberger diese "Post" weggeschmissen, jedenfalls ist nicht bekannt, ob das Kuvert auch einen Inhalt hatte. Klären kann diese wohl nur der Spitzer Bürgermeister selbst. Die Ärzte im Krankenhaus Krems sind zuversichtlich, dass Hirtzberger in den nächsten Wochen wieder volles Bewusstsein erlangen wird. Wie weit sein Gehirn durch den Anschlag geschädigt wurde, wird sich aber erst dann feststellen lassen.

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