Strache: Anerkennung für Bischof Fischers mutige Stellungnahme

Minarette haben im österreichischen Ortsbild nichts verloren!

Wien (OTS) - "Nicht aus ästhetischen, wohl aber aus kulturellen Gründen haben Minarette im österreichischen Ortsbild nichts verloren", stellt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zur jüngsten innerkirchlichen Auseinandersetzung über den Bau von Minaretten fest. "Nur wer die Augen vor der Realität verschließt, kann übersehen, dass sich längst islamistische Parallelgesellschaften in Mitteleuropa etabliert haben. Das Minarett", so Strache weiter, "ist nicht nur ein islamisches Siegeszeichen, sondern auch Ausdruck der gewollten Nichtanpassung an die Werte und Traditionen der Gastländer und somit ein Symbol der schleichenden Eroberung."

Wenn Kardinal Christoph Schönborn diese Tatsache leugne, sei das zu bedauern. Er müsste am besten wissen, wie es etwa um die freie Religionsausübung von Christen in der Türkei steht, befindet Strache. Es kann nicht sein, dass Europa einseitige Hypertoleranz lebt, die von nicht integrationswilligen Islamisten als Selbstaufgabe des Abendlandes gedeutet wird, umgekehrt aber in Kauf nimmt, dass vornehmlich in der Türkei Christen unterdrückt werden und Messen bestenfalls in abgeschiedenen Verstecken abgehalten werden können.

"Man muss im wahrsten Sinne die Kirche im Dorf lassen und das Minarett im Morgenland", führt Strache aus. "Wir können nicht von Integration sprechen, dann aber den zugewanderten Moslems eine Parallelgesellschaft zubilligen, die ein Freibrief zur Bildung einer offenen Gegengesellschaft ist. Die Rede des Herrn Erdogan in der Köln-Arena war diesbezüglich sehr vielsagend und sollte auch von Kardinal Schönborn nicht überhört worden sein. Den hauptsächlich türkischstämmigen Moslems in unserem Land, zu den von der Türkei aus gesteuerten Zeitungen, Radio- und Fernsehprogrammen, nun auch noch ein solches Machtsymbol in unsere Städte und Dörfer zu stellen, wäre ein weiterer Schritt zur Verunmöglichung der Integration."

Wenn Kardinal Schönborn meine: >Wo ist das Problem? Ich sehe es nicht?< sei dies ein Fall fahrlässiger gesellschaftspolitischer Kurzsichtigkeit, so der FPÖ-Bundesparteiobmann. "Es ist deshalb ausdrücklich zu begrüßen, dass der Feldkircher Diözesanbischof Elmar Fischer den Mut fand und auf die von Moschee- und Minarettbauten ausgehende Gefährdung des sozialen Friedens hinwies. Diese Gefahr ist evident und wer sie ignoriert, leistet, gewollt oder ungewollt, einen Beitrag zu massiven sozialen Spannungen in der Zukunft."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004