"Bachelor Welcome"- Diskussionen im April an drei Fachhochschulen

Österreichische Fachhochschul-Konferenz und Wirtschaftskammern Österreichs informieren gemeinsam und werben für Akzeptanz am Arbeitsmarkt

Wien (PWK204) - "Was ist mein Studienabschluss wert, wenn ich auf Jobsuche bin?", fragen sich viele Studierende. "Was können die Absolventinnen und Absolventen und wie sollen wir sie einstufen?", fragen sich viele UnternehmerInnen und Personalverantwortliche.

Die Bachelor-Studien eröffnen ein neues Segment von hoch qualifizierten FH-AbsolventInnen, die zukünftig den Arbeitsmarkt wesentlich mitgestalten werden.

Da die flächendeckende Einführung von Bachelor-Studien an Österreichs Fachhochschulen beinahe abgeschlossen ist, kann man spätestens 2009/10 mit einer ersten großen Welle von AkademikerInnen mit Bachelor-Abschluss am Arbeitsmarkt rechnen. Damit die AbsolventInnen vom Arbeitsmarkt gut aufgenommen werden, treten die Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK) und die Wirtschaftskammern Österreichs als Informationsdrehscheibe zwischen Wirtschaft, Fachhochschulen und Studierenden auf.

Lehrende und Studierende der jeweiligen Fachhochschulen und Personalverantwortliche von führenden Unternehmen diskutieren am Podium über Chancen und Möglichkeiten der neuen Studienarchitektur.

Die "Bachelor-Welcome"-Diskussionen finden statt:

am Dienstag, 8. April an der IMC Fachhochschule Krems
am Donnerstag, 10. April am MCI - Management Center Innsbruck
am Dienstag, 15. April an der Fachhochschule Salzburg

Bachelor/Master-Umstellung an FHs im laufenden Studienjahr nahezu abgeschlossen

Von den österreichweit 240 Fachhochschul-Studiengängen mit insgesamt 32.131 Studienplätzen werden bereits 95 % im Bachelor/Master-System geführt (166 Bachelor- und 62 Masterstudiengänge). Im laufenden Studienjahr 2007/08 standen insgesamt 11.079 Anfängerstudienplätze zur Verfügung, die sich wie folgt aufteilen: 40% der Studierenden wählten Studiengänge im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, 41% studierten Ingenieurwissenschaften, 8,3% Gesundheitswissenschaften, 6,6% Sozialwissenschaften, die restlichen 4 % entschieden sich für Studiengänge aus den Bereichen Kunst, Gestaltung, Militärwissenschaften und Naturwissenschaften. Bis Februar 2008 haben 2.339 Studierende an österreichischen FH-Studiengängen einen Bachelor-Abschluss erworben, heuer kommen noch rund 5.500 weitere dazu.

1/3 der Unternehmen wollen mehr AkademikerInnen, internationale Berufserfahrung und Sprachen gefragt

Um die aktuellen Erwartungen an die neuen Bachelor-AbsolventInnen zu erheben, hat die WKÖ im Vorjahr die Studie "Bachelor Neu und der Arbeitsmarkt" präsentiert. Die Umfrageergebnisse sprechen deutlich für eine Ausbildung auf Bachelor-Niveau. 1/3 der Unternehmen wollen mehr AkademikerInnen anstellen. 40 % der Betriebe befürworten die akademische Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen, und 1/5 der Unternehmen unterstützt diese aktiv (z.B. Reduktion der Arbeitszeit, finanzielle Unterstützung). Von Bachelor-AbsolventInnen wünschen sich die Unternehmen Grundwissen und social skills vor Fachwissen. Nach Ansicht der befragten Unternehmen bietet die neue Studienstruktur Chancen, mehr internationale Berufs- und Sprachen-Erfahrung zu sammeln.

Weitere Informationen: http://wko.at/bildung sowie www.fhk.ac.at (Ne)

Rückfragen & Kontakt:

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Abteilung für Bildungspolitik
Mag. Alexander Hofmann
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Fax: (++43) 0590 900-261
bp@wko.at
http://wko.at/bp

Österreichische Fachhochschul-Konferenz
Stv. Generalsekretär
Mag. (FH) Ingo Prepeluh
Tel.: 01 890 6345-30
mailto: ingo.prepeluh@fhk.ac.at

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