Steirisches BZÖ stellt umfassendes Maßnahmenpaket gegen Inflation vor

Erster Aich-Assacher Babyscheck übergeben - Landesregierung soll beweisen, dass sie handlungsfähig ist

Graz 2008-03-19 (OTS) - "Der Zustand der Bundesregierung ist bis
auf wenige Unterschiede mit dem Zustand der Landesregierung völlig vergleichbar. Was sich täglich zwischen Voves und Schützenhöfer, Drexler und Vukan in diesem Land abspielt, ist ebenso jämmerlich und letztklassig, wie die nicht vorhandene Zusammenarbeit zwischen Gusenbauer und Molterer. Auf der Strecke bleiben jene Steirerinnen und Steirer, die unter der hohen Inflation und den Rekordtreibstoffpreisen täglich zu leiden haben. Allein die kleine obersteirische Gemeinde Aich-Assach beweist mit dem vom BZÖ eingeführten Schul- und Kindergartenstartgeld sowie dem Babygeld von je 150 Euro mehr soziales Fingerspitzengefühl als die gesamte Bundes-und Landesregierung. Während die rot-schwarze Bundesregierung unsozial handelt, könnte aber die Steiermark einen sozialen Weg gehen und die Landesregierung endlich beweisen, dass sie auch handlungsfähig ist", fordert der steirische BZÖ-Chef und Generalsekretär Gerald Grosz im Rahmen einer Pressekonferenz.

Grosz gab bekannt, dass gestern in Aich-Assach erstmals der Babyscheck in Höhe von 150 Euro ausbezahlt wurde. Die BZÖ-Gemeinderäte Horst Schupfer und Peter Kolb übergaben der ersten "Babygeldbezieherin" Dagmar Tschernitz und ihrer Tochter Hannah Felicitas den ersten Babyscheck in Höhe von 150 Euro.

Das steirische BZÖ präsentierte sein Maßnahmenpaket gegen die Inflation in der Steiermark. So solle die Landesregierung einen eigenen Teuerungsausgleich in der Höhe von 200 Euro - analog zum bereits initiierten Modell von Kärntens Landeshauptmann Haider -einführen. Grosz forderte im BZÖ-Maßnahmenpaket einen Gebührtenstopp bei Landes- und Kommunalgebühren sowie eine Senkung der überhöhten Strompreise in der Steiermark. Die Einführung einer Mütterpension in Höhe von 150 Euro sowie die Schaffung eines Schul- bzw. Kindergartenstartgelds und eines Babyschecks in Höhe von je 150 Euro analog zum Aich-Assacher Modell sind ebenso enthalten wie die sofortige Öffnung der Landestankstellen.

"Dieses Maßnahmenpaket könnte die Landesregierung rasch beschließen und umsetzen. Es hilft jenen Menschen, die unter der Teuerungswelle zu leiden haben, senkt die Rekordarmutszahlen in der Steiermark und würde auch beweisen, dass diese Landesregierung in den essentiellen Fragen der Steirerinnen und Steirer noch handlungsfähig ist. Voves und Schützenhöfer könnten damit den Beweis antreten, dass sie entgegen dieser Bundesregierung wenigstens im Ansatz gewillt sind zu arbeiten, anstatt nur zu kassieren. Die Bundesregierung streitet und schläft, die neue Armut nimmt Dimensionen der 30iger Jahre an. Voves und Schützenhöfer sollten über ihren Schatten springen und hier endlich längst notwendige soziale Initiativen setzen", fordert Grosz abschließend.

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