Schober: "Her mit der amtlichen Preisregelung für Treibstoffe!"

Kritik am "Raubrittertum" der Mineralölkonzerne und an der Untätigkeit der zuständigen Bundesminister

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wenn das so weitergeht, werden die Spritpreise bald astronomische Höhen erreichen", sagte heute, Mittwoch, der Verkehrssprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Rudolf Schober, der umgehend eine amtliche Preisregelung für Treibstoffe fordert. Es könne nicht sein, dass Mineralölkonzerne ihr "Raubrittertum" auf dem Rücken der Bevölkerung austragen und Finanz- sowie Wirtschaftsminister tatenlos zuschauen, nur weil die Hälfte der Einnahmen als Steuer in das Staatssäckel fließe.

Die Belastungen für die Kraftfahrer und hier vor allem für jene, die ihr Fahrzeug brauchen, weil sie zur Arbeit müssen und keine "Öffi´s" zur Verfügung haben, "werden immer unerträglicher und für manche nicht mehr leistbar", brachte es Schober auf den Punkt. Völlig unverständlich seien auch die regionalen Preisunterschiede. "Es ist niemandem zu erklären, warum ein Völkermarkter Kraftfahrer für den Sprit mehr zahlen muss als ein Hermagorer." Die Niedrigpreise der Diskonter seien zwar löblich, aber nicht flächendeckend.

Schober: "Wenn schon die Autofahrer zum Spielball der Börsen, Rohölmärkte und Mineralölkonzerne geworden sind, so besteht dringender Handlungsbedarf bei den zuständigen Bundesministern. Was sich jetzt auf den Weltmärkten abspielt, hat mit einer freien Marktwirtschaft wohl nichts mehr zu tun, weshalb die Einführung der amtlichen Preisregelung mehr denn je gefordert ist."

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